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Sommerurlaub 2002 in Tornby

Info: Tornby liegt an der Nordseeküste Nordjütlands, ca. 20km nördlich von Løkken


Freitag, 09.08.2002 (Anreise Teil 1):
Von Lautertal / Unterlauter führt uns die Strecke über die B303 zur A70 und anschließend zur A7, welche uns bis etwa Schleswig begleitet. Hier machen wir Station und besichtigen die alte Stadt. Anschließend schauen wir noch das Wikingermuseum Haithabu am Rande Schleswigs ab.

Von dort aus fahren wir zu unserem ersten Zielpunkt der Anreise nach Dänemark: Silberstedt / Holm. Für eine Nacht schlagen wir hier unser Domizil auf. Nach einem leckeren und sehr reichlichen Abendessen fallen wir erschöpft in unsere Betten.

Schleswig

- Stadtbummel


Samstag, 10.08.2002 (Anreise Teil 2):
Nach einem reichhaltigen Frühstück in der Pension Röh starten wir zum zweiten Teil unsere Anreise. Vor dem Grenzübertritt tätigen wir noch einen Einkauf bei ALDI in Harrislee (bei Flensburg). Dann geht es zügig hinauf bis in unser Zielgebiet Raum Lønstrup.

In Løkken machen wir Station, Stadtbummel mit Hot Dog für uns und Eis für Marco. Am frühen Nachmittag können wir dann in Lønstrup den Schlüssel für unser Ferienhaus abholen. Nach einer kurzen Suche im Ferienhausgebiet beziehen wir das Haus (Koffer auspacken, Betten beziehen usw.)Schon nach kurzer Zeit hatten wir es uns im Haus gemütlich gemacht. Es war reichlich Platz für jeden von uns vorhanden. Oma und Opa hatten sogar ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. In unserem Badezimmer war zusätzlich ein Whirlpool und die Sauna.

Nach dem ersten Abendessen in Dänemark (Spagetti Carbonara) erkundigten wir bei einem Spaziergang das Ferienhausgebiet und spazierten auch am Strand entlang.

Die Temperaturen waren so angenehm, daß wir unsere Füße noch in das Wasser stecken konnten. Bis zum Einbruch der Dunkelheit saßen wir dann noch auf der überdachten Terrasse des Ferienhauses.

Tornby

- unser Ferienhaus


Sonntag, 11.08.2002:
Leider ist heute das Wetter nicht so angenehm. Es regnet in Strömen. Unser erstes Ziel ist deshalb die Stadt Hirtshals. Hier im Hafen beobachteten wir ein paar Fischer beim Entladen ihrer Fracht. Anschließend ging es zum Einkaufen. Von 10 – 16 Uhr haben hier viele Geschäfte offen: Super Brugsen, Fakta, NETTO und ALDI.

Gegen Mittag kehren wir in unser Ferienhaus zurück und stärken uns mit soeben eingekauften Lebensmitteln. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen leisten wir uns Gebäck und Kaffee, bevor wir nach Hjørring auf den Krämermarkt fahren. Auf dem Rückweg unternehmen wir einem Strandspaziergang in Tornby Strand.

Hjørring

- Krämermarkt


Zurück am Ferienhaus wird dann das Abendessen zubereitet (Steaks mit Kartoffel- oder Nudelsalat). Anschließend muß Mama unbedingt ihre „Lindenstraße“ sehen, Oma und Opa lesen in dieser Zeit ein Buch im Bett.


Montag, 12.08.2002:
Das Wetter meint es auch heute nicht besser mit uns. Wir lassen uns aber die Laune nicht verderben. Nachdem wir unsere Haus – Maus lebendig gefangen haben, brechen wir nach Lønstrup auf, bummeln am Strand und durch das Dorf. Anschließend fahren wir nach Hjørring und bummeln hier durch die Stadt. Mittagessen machen wir in einem chinesisch – dänischem Imbiss. Von hier aus fahren wir wieder Richtung Ferienhaus.
In Tornby besichtigen wir „Tornby Gl. Købmandsgaard“, den alten Kaufmannsladen mit Museum und Café.

Tornby Gl. Købmandsgaard

- Besichtigung


Wieder im Ferienhaus trinken wir Kaffee und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen. Zum Abendbrot gibt es kalte Küche und fernsehen im Ferienhaus. Später macht Papa noch einen Spaziergang zum Strand. Der Wind hat von Osten auf Nord-West gedreht, es zeichnet sich ein Sonnenuntergang ab. Papa fotografiert.

Für morgen haben wir auch schon feste Pläne gemacht. Dabei setzen wir auf die Wettervorhersage und hoffen auf Trockenheit und etwas Sonnenschein.


Dienstag 13.08.2002:
Heute nacht ist uns die zweite Maus in die Falle gelaufen, sie wurde in Hausnähe beerdigt. Dann ging es nach Hirtshals. Als erstes machten wir einen ausgiebigen Bummel über das Hafengebiet und durch die Innenstadt. Diverse Geschäfte mußten unseren kritischen Blicken standhalten.

Hirtshals

- Stadtbummel


Im Anschluß an unseren ausgiebigen Stadtbummel fuhren wir zu dem nahegelegenem Leuchtturm von Hirtshals. Wir ließen es uns nicht nehmen, ihn zu besteigen, und die herrliche Rundumsicht zu genießen.

Hirtshals Fyr

- am Leuchtturm


Frisch gestärkt konnten wir nun die nächste Attraktion in Angriff nehmen, das Nordseeaquarium von Hirtshals. Am anderen Ende der Stadt fanden wir es nach kurzem suchen. Der nicht ganz billige Eintritt von 100 DK pro Erwachsenem ließ uns aber nicht abschrecken. Die gebotenen Attraktionen erschienen es uns wert zu sein. Am eindrucksvollsten war das Oceanarium und das Robbenbecken. Bei beiden schauten wir uns die Fütterung der Tiere an.

Nordsømuseet

- in Hirtshals


Das herrliche Wetter ließ es nicht zu, daß wir nach dieser Besichtigung gleich zurück zu unserem Ferienhaus fuhren. Wir machten noch einen kleinen Abstecher über Uggerby nach Tverstedt. Hier fuhren wir mit dem Auto an den Strand. Marco sprang kurz in die Fluten, bevor wir dann doch endlich zurück zu unserem Ferienhaus fuhren.
Zurück im Ferienhaus gab es dann auch gleich Abendessen. Anschließend ließ Papa seinen Drachen vor dem Ferienhaus fliegen, der Wind war heute sehr kräftig.

Tverstedt

- Bummel am Strand


Mittwoch, 14.08.2002:
Heute ist das Gebiet rund um Skagen dran. Das Wetter meint es auch heute gut mit uns. Die erste Station ist die Wanderdüne Råbjerg Mile. Als nächste Station nehmen wir uns die versandete Kirche (Den Tilsandete Kirke) vor, bevor wir direkt in Skagen landen.

Den tilsandete Kirke

- die versandete Kirche


Am Hafen von Skagen gibt es für uns alle Fisch & Chips. Anschließend machen wir einen Stadtbummel durch die „gelbe“ Stadt am Meer.

Skagen Hafen

- Fischrestaurants in Reih' und Glied


Der krönende Abschluß ist Grenen, das dänische Nordkap. Hier prallen Nord- und Ostsee aufeinander. Mit dem „Sandormen“ fahren wir vom Parkplatz vor an die Landspitze. Von dort aus marschieren wir zu Fuß zurück zum Parkplatz.

Der anstrengende Tag verging wie im Flug. Nach dem Abendessen gingen Marco und Papa noch kurz an den Strand. Marco ließ es sich nicht nehmen, sich kurz in die Fluten zu stürzen. Wir lassen den herrlichen Tag dann im Ferienhaus ausklingen.

Grenen

- mit dem "Sandormen" am Landsende


Donnerstag, 15.08.2002:
Heute starten wir in den südlichen Bereich unseres Urlaubsgebietes. Die erste Station ist die alte Mårup Kirke bei Lønstrup. Sie steht mittlerweile auch schon bedenklich nahe an der Steilküste, die Jahr für Jahr vom Meer mehr und mehr abgetragen wird. Die Grabsteine auf dem Friedhof rund um die Kirche zeugen von den vielen Schiffskatastrofen in den vergangenen Jahrhunderten.

Das nächste Ziel ist der versandete Leuchtturm Rubjerg Knude. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch im Jahre 1997 einiges verändert. Das Museum ist nun definitiv geschlossen, ebenso wie das Cafè. Die Dünen haben sich seit 1997 etwa 20 m nach Westen verschoben und einen weiteren Teil der Gebäude unter sich begraben.

Rubjerg Knude

- der Sand nimmt überhand


Nach einem mittelprächtigen Chaos bei der Ausfahrt vom Parkplatz (Wohnmobile machen sich breit) fahren wir weiter nach Nr. Lyngby. Hier begutachten wir die Veränderungen an der Steilküste und den alten Friedhof, der auch von einigen Katastrophen berichten kann. Ein Strandspaziergang muß natürlich hier ebenfalls sein.

Gemütlich fahren wir anschließend weiter nach Løkken. Ein Stadtbummel mit Besichtigung der Bolchekogeri (Bonbonfabrik) lassen die Zeit rasch verstreichen. Nur unser Magen erinnert uns dann doch daran, daß es doch schon Zeit zum Mittagessen ist. Somit fahren wir mit unserem Auto ein Stückchen außerhalb von Løkken und picknicken auf einem der vielen schönen Rastplätze am Rande der Straße.

Bolcheriet Løkken

- Bonbonherstellung


Gesättigt fahren wir dann nach Blokhus, einem etwas möndänem Badeort südlich von Løkken. Auch hier muß ein Stadtbummel sein. Auf der Rückfahrt besichtigen wir noch außerhalb Blokhus Lys, eine kleine Kerzenfabrik. Im angegliederten Cafè genehmigen wir uns eine Tasse Kaffee bevor wir die Heimfahrt zu unserem Ferienhaus antreten.

An unserem Ferienhaus lassen wir Mama und die Großeltern zurück. Marco und Papa fahren nach Tornby Strand und stürzen sich in die herrlichen Fluten. Bis es Zeit zum Abendessen ist, verbringen wir den restlichen Nachmittag am Strand.

Den Abend verbringen wir gemütlich im Ferienhaus.

Tornby Strand

- ein Nachmittag am Strand


Freitag, 16.08.2002:
Unser heutiges Ziel ist die Stadt Frederikshavn. Sie liegt etwa 45 km entfernt von unserem Ferienhaus auf der anderen Seite Dänemarks, nämlich an der Ostseeküste. Die erste Station ist der Aussichtspunkt Pikkerbakken südlich der Stadt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und den Fährhafen, von welchem aus die Direktverbindungen zwischen Dänemark und Schweden / Norwegen gefahren werden.

Pikkerbakken

- Aussichtspunkt bei Frederikshavn


Die nächste Station ist das in der Nähe liegende Museum Bangsbø. Das städtische Museum zeigt unter anderem eine Ausstellung über die Widerstandbewegung während der deutschen Besetzung im zweiten Weltkrieg. Desweiteren findet man hier einen angegliederten Tierpark, einen Steingarten und einen botanischen Garten. Ehe wir uns versehen, ist schon früher Nachmittag.

Wir brechen auf zur letzten Station für heute: Stadtbummel in Frederikshavn. Hier finden wir einen Stand mit Fransk Hot Dog für 10 DKr. Sonst kosten die Dinger zwischen 18 und 20 DKr. Natürlich muß jetzt ein solcher verspeist werden. Lecker, lecker ! Vor der Heimfahrt kaufen wir noch einiges Notwendige ein bei ALDI und Fakta. Unter anderem Steaks. Papa möchte das schöne Wetter zum Grillen nutzen.

Im Ferienhaus angekommen, wir auch alles vorbereitet. Die Stühle aufgestellt, der Grill zusammengebaut und mit Holzkohle gefüllt. Unter Genehmigung eines Bieres wird der Grill dann angeschürt. Kurze Zeit später bruzzeln die Steaks darauf, so daß wir pünktlich wie gewohnt lecker essen können.

Grillabend

- am Ferienhaus


Die angefutterten Kalorien liefen wir mit einem Abendspaziergang zum Fiskpark ab, bevor wir uns dann gemütlich im Ferienhaus niederließen. Oma und Opa spielen mit Marco Karten (11er raus ... !?). Mama sieht fern und Papa schreibt wie jeden Abend, an diesem Bericht.


Samstag, 17.08.2002:
Heute morgen ist es fürchterlich nebelig draußen. Kein Wind weht, die Sonne versucht verzweifelt, durch den Nebel durchzudringen. So lassen wir den Tag gemütlich angehen und fahren heute relativ spät vom Ferienhaus fort. Unser Ziel ist das Mosbjerg Museum in der Nähe von Sindal.

Mosbjerg Museum

- Marco mit Anhang


Unterwegs lugt die Sonne immer mehr durch den Nebel. Im Museum treffen wir auf allerlei Tiere. Unter anderem treffen wir auf Katzen, Schweine, Kühe, Hühner usw.

Der anschließende Rundgang durch das Gelände mit den alten Wikingergräbern wird bei schwülen 23° und mittlerweile Sonne pur fast zur Tortur.
Auf der Rückfahrt nach Hirtshals machen wir kurz Station in Sindal, die Stadt der Brunnen. In Hirtshals kehren wir dann im „Super Brugsen“ zum Mittagessen ein. Nach einem kurzen Stop im Ferienhaus fahren wir hinunter zum Tornby Strand.

Tornby Strand

- wieder ein Nachmittag am Strand


Den Rest des Nachmittags verbringen wir hier bei strahlendem Sonnenschein. Alle (auch Oma und Opa) gehen heute zum schwimmen in das Meer. Die Wassertemperatur dürfte bei ca. 20° gelegen haben.

Nach dem Abendessen im Ferienhaus fahren wir noch nach Hirtshals zu einem abendlichen Bummel. Die Fam. Probst leistet sich für jeden ein leckeres Eis. Den Rest des Abends verbringen wir wie immer im Ferienhaus, heute sitzen wir jedoch lange noch auf der Terrasse, weil es noch angenehm warm draußen ist.


Sonntag, 18.08.2002:
Heute sind es schon morgens 23° Außentemperatur. Wir beschließen, auch den heutigen Tag etwas geruhsamer angehen zu lassen. In einem Prospekt lasen wir von einem Krämermarkt in Brønderslev. Somit erklärten wir dies zu unserem ersten Ziel. In einer Halle war der Markt untergebracht, er findet dort jedes Wochenende statt. Anschließend fuhren wir nach Vrå. Wir lasen am Ortseingang von einem Familienfest an der Folkehøjskole. Kurzentschlossen fuhren wir dort hin. Dieses Fest wurde von den nordjütländischen Sozialdemokraten organisiert. Mehrere Stände informierten über diverse Probleme im Staate Dänemark. Auch für die Kinder wurde einiges angeboten: Hüpfburgen, Schminken und der Circus Skunk. Über eine halbe Stunde dauerte seine Ein – Mann – Show, die hervorragend präsentiert wurde. Musikalisch wurde das Fest von zwei Bands untermalt, welche Irish Folk zum Besten gaben.

Circus Skunk

- Familienfest in Vrå


Nachdem wir fast zwei Stunden auf dem Fest verbracht hatten, fuhren wir weiter zur Børglum Mølle. Wir besichtigten kurz die alte Mühle (von außen) und fuhren dann weiter in Richtung Løkken, wo wir dann auch einen schönen Platz für ein Picknick fanden. Anschließend fuhren wir zurück ins Ferienhaus. Hier suchten wir unsere Badesachen zusammen und fuhren an den Strand von Uggerby. Der Nachmittag verging wie im Flug, bald war es schon wieder Zeit, zurück zum Ferienhaus zu fahren und Abendessen zu machen.


Montag, 19.08.2002 (Papa’s Geburtstag):
Nachdem heute der Himmel mit dicken Wolken bedeckt ist, beschließen wir einen Ausflug nach Aalborg, der größten Stadt Jütlands. Als erstes besichtigen wir den Zoo. Wir sind nur wenige Minuten im Zoo, da stellen wir fest, daß wir verkehrt bekleidet sind. Der kräftige Wind hat alle Wolken weggeblasen, die Sonne scheint mit voller Kraft, während wir nach und nach alle Tiere uns in Ruhe anschauen.

Aalborg Zoo

- im Streichelgehege


Anschließend fahren wir ins Zentrum und machen einen ausgiebigen Stadtbummel in der Großstadt (vergleichbar mit Nürnberg). Erst am späten Nachmittag finden wir den Weg zum Auto und den Weg nach Hause.
In Lønstrup halten wir an zu einem Abendspaziergang und anschließendem Abendessen in einem Restaurant (Baggi Holiday). Mit gut gesättigtem Magen kehren wir in unser Ferienhaus zurück. Hier gibt Papa eine Runde Schnaps (Rhöndiesel) aus, anschließend machen wir es uns gemütlich.

Lønstrup

- Abendspaziergang


Dienstag, 20.08.2002:
Papa schläft heute fest bis 09:00 Uhr ... Oma werkelt derweil schon unruhig in der Küche (sie hat Hunger !). Heute ist der Himmel stark mit dunklen Wolken bedeckt, es sieht sehr nach Regen aus. Wir beschließen ein flexibles Programm. Die erste Station ist die Kerzenfabrik Bombæk Lys in der Nähe von Vrå. Hier werden noch in echter Handarbeit Kerzen gezogen. Wir schauen uns die „Fabrik“ in Ruhe an und kaufen natürlich auch wieder Kerzen.

Mittlerweile ist es Mittagszeit, der Himmel hat sämtliche Schleußen geöffnet, deshalb fahren wir in Richtung Saltum, genauer nach Fårup. Hier gibt es ein Restaurant, welches sehr preisgünstiges Essen anbietet. Das Fårup Skovhus. Es gibt zwei Essen zur Auswahl: Rippchen oder Roastbeef. Beides jeweils mit Folienkartoffel und Salat. Preis pro Person: € 3.90. Das Beste daran, es war sehr lecker und reichlich, also ein sehr gutes Preis – Leistungs – Verhältnis.

Bombæk Lys

- Besuch der Kerzenfabrik


Mittlerweile ist es draußen aufgeklart, wir fahren am Strand entlang von Saltum Strand nach Gronhøj Strand. Von dort aus fahren wir nach Lyngby, wo es einen Fun Park (Family Farm) mit allerlei Tieren zu besichtigen gibt. Recht lange halten wir es aus beim Spielen mit Kaninchen, Meerschweinchen, Schafen, Ziegen, Pony’s usw. Ehe wir uns versehen, ist es schon wieder Zeit zum Aufbruch.

Noch ein schneller Einkauf bei NETTO in Hjørring, dann geht es wieder zurück zum Ferienhaus. Die kurze Zeit bis zum Abendbrot nutzt Papa zum Drachen fliegen, der Wind weht kräftig aus Süd – Ost.

Family Farm

- lauter Schafe :-)


Mittwoch, 21.08.2002:
Heute ist vom frühen Morgen an klarer Himmel mit strahlendem Sonnenschein. Opa möchte noch einmal Fisch & Chips in Skagen essen. Aus diesem Grund fahren wir über diverse Stationen nach Skagen. Unsere erste Station ist Mygdal, hier befindet sich eine kleine Bernsteinschleiferei, welche wir auch sogleich besichtigen. Es gibt viel schönen Schmuck zu sehen, gekauft wird jedoch keiner.

Die nächste Station ist dann die Råbjerg Kirke, eine kleine, sehr alte Kirche in der Nähe der Wanderdüne Råbjerg Mile, welche wir schon besichtigt hatten. Auch der Friedhof mit vielen alten Gräbern ist hier sehenswert, ebenso wie der steinalte Altar.

Als nächstes geht es dann zu den Sandmilen, ein Dünengelände an der Ostseeseite kurz vor Skagen. Über mehrere Sanddünen schlagen wir uns durch bis zum Strand, hier entdecken wir eine Unmenge von kleinen Muscheln und Seesternen. Leider liegen hier auch viele Quallen in verschiedenen Größen herum.

Sandmilen

- Wanderdünen bei Skagen


Nach einem Spaziergang von über einer Stunde im Sand fahren wir nun an den Hafen von Skagen.

Hier gibt es nun Mittagessen bei den alten Fischerhütten. Oma, Opa und Papa essen Fischfilet mit Pommes, Mama und Marco etwas anderes. Ein anschließender Bummel durch das Hafengelände führt uns an der schwedischen Seemannskirche vorbei. Natürlich muß auch diese kurz besichtigt werden.

Der alte Leuchtturm kurz vor Grenen ist unser nächstes Ziel, die vielen Stufen bis nach oben sind der richtige Verdauungsspaziergang für Opa, Papa und Marco. Von oben hat man einen herrlichen Blick nach Grenen an das dänische Nordkap und nach Skagen.

Grenen Fyr

- der Leuchtturm kurz vor Grenen


Auf der Rückfahrt Richtung Ferienhaus machen wir noch kurz in Tversted Station bei einer kleinen Kerzenfabrik. Auch hier finden wir nichts, was wirklich unseren Geschmack trifft und wir fahren weiter, ohne einen Øre ausgegeben zu haben.

Opa, Marco und Papa gehen dann noch für ein gutes Stündchen an den gut besuchten Strand zum schwimmen. Leider ist heute irgendetwas im Wasser, beim schwimmen piekst uns irgendetwas (wie Stiche mit Stecknadeln). Wir haben keine Erklärung, ruhen uns noch etwas aus und fahren dann wieder zum Ferienhaus zum Abendessen.


Donnerstag, 22.08.2002 (Jütlandtour):
Heute haben wir noch etwas besonderes vor:
wir machen eine große Tour an der Nordseeküste entlang in Richtung Süden bzw. Limfjord. Wecken ist heute um 07:00 Uhr, um kurz nach 8 Uhr sitzen wir im Auto. Die erste Station ist Skarreklit / Bulbjerg. Die Kalkstein – Steilküste löst doch immer wieder Erstaunen aus. Wir besichtigen den kleinen Bunker oben am Bulbjerg und machen einen kleinen Bummel am Strand unten inkl. Betrachten der nistenden Möven in der steilen Felswand.

Als nächstes geht es hinüber nach Hanstholm. Die heutige Hafenstadt war im 2. Weltkrieg ein wichtiger Stützpunkt im Atlantikwall. Wir besichtigen hier das mittlerweile um eine schöne Halle erweiterte Museum, sehen Filme aus den damaligen Wochenschauen, lesen viel Informationen und schauen uns ausgiebig in diesem ehemaligen Bunker um. Mit Bewunderung für die damalige Ingenieurs- und Logistikleistung verlassen wir gegen 13:00 Uhr das gut angelegte Museum und machen im Einkaufzentrum Mittagessen.

Hanstholm Museum

- Außenanlage


Unsere nächste Station ist Nr. Vorupør. Dieser Ort war 1990 unser erster Urlaubsort in Dänemark. Es hat sich mittlerweile einiges geändert hier, aber das Grundsätzliche ist erhalten geblieben, die Mole, die Fischerboote, welche an Land gezogen werden und der nicht zu überriechende Fischgeruch. Bevor wir weiter fahren, schauen wir uns noch die Fischräucherei in Nr. Vorupør an.

Vorupør

- Fischräucherei


Anschließend fahren wir nach Thisted. Hier ist ein ausgiebiger Stadtbummel angesagt. Eigentlich suchten wir dann ein Cafè, in welchem es Eis, Kaffee und kalte Getränke gibt. Dies ist gar nicht so einfach. Schließlich finden wir doch eines, hier ging jedoch beim zubereiten des Kaffee’s die Maschine defekt ... (kein weiterer Kommentar !).

Auf der Rückfahrt machen wir kurz vor Aabybro ein kleines Picknick. Papa ist ein bischen müde von dem eintönigen fahren auf den ewig geraden und wenig befahrenen Straßen. Das etwas karge Picknick besteht aus Salatgurke mit Pfeffer und Salz und etwas zum trinken.

Gegen 19:00 Uhr treffen wir wohlbehalten im Ferienhaus ein. Oma backt Pfannkuchen zum Abendessen. Anschließend genießen wir den letzten richtigen Abend in unserem Ferienhaus. Morgen abend heißt es dann packen, am Samstag haben wir 1100 km Heimfahrt vor uns.


Freitag, 23.08.2002:
Heute ist unser letzter Urlaubstag in Dänemark. Zum Abschluß fahren wir zu einem Stadt- und Einkaufsbummel nach Hjørring. Unsere letzten Kronen werden hier im großen und ganzen ausgegeben. Diverse Geschäfte und Supermärkte geben uns genügend Möglichkeit hierzu. Es reicht sogar noch für ein Mittagessen in einem Supermarkt.

Hjørring

- im Stadtzentrum


Nach der Rückfahrt zu unserem Ferienhaus machen wir eine kurze Ruhepause, und anschließend gehen wir bei Nr. Lyngby an den Strand. Hier ist es relativ ruhig, und wir verbringen den restlichen Nachmittag am und im Wasser. Die Zeit verfliegt wie im Fluge und schnell ist es an der Zeit, zurück zum Ferienhaus zu fahren.

Nach der „Henkersmahlzeit“ (Steaks und Bratkartoffeln) heißt es nun: packen !

Alles hat ein Ende, auch der schönste Urlaub. Hinter uns liegen viele herrliche Sonnentage mit vielen Unternehmungen, die im großen und ganzen allen Freude bereitet haben. Morgen geht es dann an die Heimreise.

Nr. Lyngby

- die letzten Stunden am Strand


Samstag, 24.08.2002:
Um 04:00 Uhr klingelt uns der Wecker aus dem Bett. Nun heißt es aufstehen und die lange Heimreise antreten. Eine gute halbe Stunde später sitzen wir alle im Auto, die Fahrt geht los. Als erstes müssen wir den Ferienhausschlüssel und die Nebenkostenabrechnung im DanCenter – Büro in Løkken abgeben. Dann geht es zügig weiter über Aalborg bis Randers, wo wir die erste Pause machen. Papa braucht einen Kaffee. Mittels Überschreitung der zulässigen dänischen Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen von 110 km/h um ca. 20 km/h kommen wir zügig voran. Bei Kolding verlassen wir die Autobahn und fahren auf der Bundesstraße 25 weiter nach Tønder. Hier geraten wir in das Tønder Musikfestival, welches jedes Jahr am letzten Augustwochenende stattfindet. Ein kleiner Stadtbummel, ein kleiner Einkauf beim Bäcker, und weiter geht es.

In Süderlügum (Deutschland) kauft Papa dann noch dänisches Bier im Supermarkt, das Auto ist nun wirklich voll beladen (bis unter das Dach).

Bis ca. zwei Kilometer vor dem Elbtunnel läuft der Verkehr über Tönning und Heide recht gut. Dann geht es bis Hannover entweder sehr zähflüssig oder nur stockend voran. Trotz einer Stunde Zeitverlust durch die Behinderungen treffen wir fast planmäßig um etwa 13:30 in dem Autohof „Daisy’s Diner“ (Ausfahrt Soltau / Bergen-Belsen) ein. Mit amerikanischen Spezialitäten schlagen wir uns die Bäuche voll.

Gegen 15:00 Uhr geht es dann recht flott weiter. Ohne nennenswerte Verzögerungen geht es voran. Kurz vor Fulda wird noch eine kleine Pause eingelegt und kurz nach 20 Uhr treffen wir wohlbehalten, aber auch erschöpft zu Hause ein. Hinter uns liegen heute 1140 km Fahrt, eine Fahrtzeit von genau 12 Stunden und ein durchschnittlicher Benzinverbrauch von 9,9 l / 100km. Unser neuer Sharan hat in den 16 Tagen Urlaub über 4000 km tapfer und ohne Probleme zurückgelgt.

Tønder

- mitten im Musikfestival

© Copyright 2003 by Sharany