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Winterurlaub 2004/05 in Klitmøller

Info: Zielgebiet ist Klitmøller in Thy (Nordjütland)

Freitag, 24.12.2004 (Heiligabend und Packtag):
Heute versuchen wir, den Spagat zwischen Weihnachten und Packtag irgendwie zu schaffen ... nicht ganz einfach, aber es klappte. Vormittags noch schnell die Oeslau-Oma im Pflegeheim besucht, dann heim. Das obligatorische Autowaschen fällt heute wegen Dauerregen aus ... nur schnell heraussaugen war drin. Mittags dann den obligatorischen Linseneintopf, anschließend hieß es dann Koffer packen. Gegen 17:00 Uhr war dann alles im Sharan.

So konnten wir dann gegen 18:00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen mit den Schwiegereltern erscheinen, anschließend dann noch die Bescherung. Gegen 21:00 Uhr kehrt dann Ruhe ein, gegen 21:30 Uhr verschwinden wir in den Betten.

der Sharan

- vollbeladen wartet er auf die große Reise


Samstag, 25.12.2004 (Anreise):
0:00 Uhr heftiges Glockengeläut der Lautertaler Kirche weckt Papa auf ... an weiteren Schlaf war jetzt nicht mehr zu denken. Also: alle raus aus den Federn und ab ins Auto. Um 0:15 Uhr starteten wir! Pünktlich zwei Stunden später, die erste Rast am Rasthof Hasselberg. Zügig geht es voran, die Straßen sind leergefegt. Außer uns ist kaum einer so verrückt, um diese Zeit in Richtung Norden zu fahren.

Gegen 05:15 Uhr dann die nächste Rast. Nun sind wir schon am Rasthof Brunautal kurz vor Hamburg. Heftiger Regen hat die Fahrt zur Qual werden lassen, stellenweise war nur Tempo 100 möglich. Kurz vor Flensburg beschließen wir, an einem Autohof uns ein Frühstücksbüffet zu leisten. Dicke satt fuhren wir dann nach Dänemark ein. Über Vejle, Herning, Holstebro und Struer führt uns der Weg unserem Zielgebiet immer näher.

Heftige Windböen und ebenso heftige Schauer lassen an der Fahrt nicht so wirklich Freude aufkommen. Trotzdem kommen wir mittags um 12:30 Uhr am Vermittlungsbüro in Klitmøller an, hier lassen wir uns die Schlüssel aushändigen, so daß wir umgehend das Ferienhaus beziehen können. Als wir gegen 12:45 Uhr das Ferienhaus betreten, stürmt es so fürchterlich, daß es nicht möglich ist, unser Auto zu entladen. So inspizieren wir erst in aller Ruhe unser Domizil für die nächsten 14 Tage. Dann läßt doch mal kurz der Regen nach, so daß wir das Auto entladen können und es uns im Haus gemütlich machen können.

Sogar unseren Weihnachtsbaum (Plastik) haben wir sogleich geschmückt, im Kamin lodert das erste Feuer, Ruhe kehrt ein ... es ist 16:30 Uhr. Denke, daß es heute ein kurzer Abend wird ..... trotzdem gibt es gegen 18:00 Uhr einen Nudeltopf zum Abendessen und anschließend sehen wir noch fern bis ca. 21:00 Uhr um dann wirklich fix und alle, aber super glücklich in den Federn zu verschwinden.

Klimøller

- Weihnachtsbaum und Kaminfeuer im Ferienhaus


Sonntag, 26.12.2004:
Nach einer herrlichen ruhigen und erholsamen Nacht sitzen wir um 09:00 Uhr zum ersten Frühstück zusammen, währenddessen sich langsam die Sonne erhebt. Heute Nacht hat es einen Graupelschauer gegeben, die Gegend sieht aus, wie mit Puderzucker bestreut, es sind nur etwa 1° C.

Klitmøller

- Ferienhaus beim Sonnenaufgang


Es wird 10:00 Uhr, bis wir aufbrechen. Als erstes fahren wir in unserer Ortschaft Klitmøller vor zum großen Parkplatz an der Fischräucherei. Von hier aus machen wir einen ausgiebigen Strandbummel. Papa fotografiert wie ein Verrückter, das Wetter ist herrlich !

Klitmøller

- Winterspaziergang


Gegen 11:00 Uhr fahren wir hinauf nach Hanstholm, wollen schauen, ob das Einkaufzentrum offen hat zum Einkaufen. Es hat offen ... aber die Geschäfte drinnen haben zu ... war also nichts. Wir wollen weiterfahren, da sehen wir eine Straße weiter, daß ALDI dort eine neue Filiale hat und diese sogar geöffnet hat. Also wir, nichts wie hinein und kaufen fleißig alles notwendige ein. Bevor wir nach Thisted fahren, tanken wir unseren Sharan in Hanstholm noch voll und genießen an der Tankstelle noch einen Hot-Dog.

In Thisted bummeln wir etwas durch die ausgestorbene Stadt. Dann fahren wir weiter. Unser nächster Stop ist Stenbjerg, ein kleiner gemütlicher Fischerort an der Nordseeküste. Hier ist heute die Brandung einzigartig ! Recht lange verweilen wir bei dem einzigartigen Anblick der riesigen Wellen.

Stenbjerg

- beeindruckende Brandung


Es muß sein ... als nächstes ist Vorupør dran, Papa will vor zur Spitze der Mole, Mama kneift sofort und wartet auf unsere Rückkehr. Marco geht das erste Stück mit. Auf dem hölzernen Steg hat sich stellenweise Eis gebildet ... unbemerkt von Papa ... bumms macht es auf einmal und Papa sitzt auf seinem Allerwertesten :-) (Marco kann sich kaum halten ... vor lachen). Aber jetzt bekommt auch Marco Schiss und geht zurück. Also läuft Papa mit schmerzendem Hinterteil alleine weiter, links und rechts schlagen die Wellen auf die Mole auf ... das Wasser spritzt teilweise weit auf den Weg. Da auf den letzten 30 Metern kein Mensch mehr war, ging auch Papa dann langsam zurück.

Nach einem kleinen Einkauf in dem Supermarkt fuhren wir dann zu unserem Ferienhaus zurück. Dort ließen wir dann den restlichen Nachmittag gemütlich verstreichen. Zum Abendessen gab es Tiefkühlpizza, anschließend einen gemütlichen Abend mit Kaminfeuer. Das Außenthermometer zeigt -1° C an.

Vorupør

- teilweise glatte Mole :-)


Montag, 27.12.2004:
Um 09:00 Uhr bekommen wir eine SMS auf's Handy ... Sabrina & Heiko sind schon bei Herning in Dänemark. Sie sind mit Mama's Polo unterwegs und schon am Vorabend gegen 10:00 Uhr losgefahren .... gegen 11:30 Uhr fahren wir ihnen über Thisted entgegen und treffen sie bei Sundby. Gemeinsam fahren wir zurück ins Ferienhaus. Die beiden sind recht erschöpft, so lassen wir sie alleine und gehen selbst ein wenig auf Tour.

Die erste Station ist Trøjborg bei Klitmøller. Hier am Strand stehen einige Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Wir nehmen uns trotz Nebel und eisigem Wind die Zeit für einen Strandbummel. Später machen wir eine Erkundungsfahrt durch das Gebiet um Klitmøller und landen schließlich in Hanstholm.

Im Hafengebiet genießen wir bei der Hanstholm Rogeri Fiskfrikadeller & Stegte Sild. Am Leuchtturm macht Papa ein paar Bilder, bevor wir noch im Einkaufzentrum diverse Sachen einkaufen.

Hanstholm

- Rogeri


Als wir kurz nach 15:00 Uhr wieder zurück Richtung Klitmøller fahren, setzt schon die Dämmerung ein. Zurück im Ferienhaus machen wir es uns gemütlich mit Keksen und Punsch und Fernsehen .... Nach dem ersten gemeinsamen Abendbrot geht es dann genauso weiter. Sabrina & Heiko sind doch noch recht geschafft, sie verschwinden heute bald in den Federn.


Dienstag, 28.12.2004:
Heute kommen wir erst gegen 09:30 Uhr aus den Federn ... irgendwie fühlen sich alle, als hätten sie eine Überdosis Schlaftabletten genommen ! Für heute haben wir beschlossen, eine gemeinsame Tour mit Sabrina & Heiko zu machen. So drehen wir als erstes eine Kennenlerntour durch unsere Ortschaft Klitmøller, damit die beiden wissen, wo sie eigentlich sind.

Mit einem Umweg über Vorupør fahren wir bei kräftigem Schneefall nach Thisted. Hier ist ein ausgiebiger Stadtbummel mit Einkäufen in diversen Geschäften angesagt. Da der Schneefall und der Wind nicht nachlassen, wir aber noch nicht zurück zum Ferienhaus wollen, fahren wir über die Vilsundbrücke auf die Limfjordinsel Mørs und dort zur Kleinstadt Nykøbing. Auch hier ist ein ausgiebiger Stadtbummel angesagt. Es hört nicht auf zu schneien ...

Nykøbing

- irgendwie typisch dänisch


So fahren wir dann doch langsam zurück. Über Sundby und Stenbjerg kommen wir zurück nach Klitmøller. Kurz gehen wir bei Trøjborg an den Strand (siehe gestern), da Heiko gerne die Bunker dort sehen wollte. Da das Wetter alles andere als einladend zu einem Strandspaziergang war, zogen wir einen gemütlichen restlichen Nachmittag im Ferienhaus diesem vor. So trafen wir gegen 15:30 Uhr wieder am Ferienhaus ein. Gemütlich schlürften wir Punsch und aßen Hindbeersnitte. In der Zwischenzeit ließ Papa die Sauna aufheizen, für später ...

Wie immer, pünktlich um 18:00 Uhr machten wir Abendessen (Nudeln & Hackfleischsoße). Später gingen dann (nicht gemeinsam :-) ) Sabrina, Heiko und Papa in die Sauna. Gemütlich mit fernsehen und UNO spielen ließen wir den Abend ausklingen.


Mittwoch, 29.12.2004:

Heute wirft uns um 07:30 Uhr der Wecker aus dem Bett, um 08:00 Uhr sitzen wir beim Frühstück und eine halbe Stunde später sind wir im Auto unterwegs. Heute geht es in den hohen Norden zu Evi nach Bindslev. Schon zum dritten Mal wollen wir uns mit ihr und ihrer Familie treffen. Die Fahrt führt uns über Thisted und Bygholm Vejle nach Aabybro.

Dann geht es weiter in Richtung Norden vorbei an Blokhus und Løkken, mitten durch Hjørring und dann über Sindal nach Bindlev. Kurz vor 11:00 Uhr, früher als geplant, treffen wir bei Evi ein. Auf unseren Wunsch hin bekommen wir, wie letztes Jahr, ein dänisches Julefrokostmenü serviert. Von unserer Seite aus steuern wir Coburger Bratwürste bei. So gibt es dann die bekannten dänischen braunen Kartoffeln, dänischen Grünkohl und gekochten / gegrillten Schinken bzw. Coburger Bratwürste zum Mittagessen.
Als Vorspeise gibt es die typischen dänischen Fischsorten mit Vollkornbrot und Butter und als Nachtisch "Ris à l'mande" (Reis mit Mandel, auch eine dänische Spezialität zu Weihnachten). Die beiden Finder einer Mandel (Evi's Sohn und unser Marco) bekommen jeweils ein "Mandelgeschenk".

dänische Julefrokost

- lecker - lecker - lecker ...


Den Nachmittag verbringen wir mit allerlei Gequatsche über Gott und die Welt und ehe wir uns versahen, brach die Dunkelheit herein und wir mussten uns wieder auf den langen Rückweg zu unserem Ferienhaus machen. In Hjørring war noch ein Einkauf im Supermarkt angesagt, dann ging es stramm zurück zum Ferienhaus. Gegen 20:00 Uhr trafen wir dann wohlbehalten und immer noch satt ein.

Sabrina und Heiko haben heute ihr eigenes Ding gemacht, sie warteten schon auf unsere Rückkehr.


Donnerstag, 30.12.2004:
Zum Glück ist heute ausschlafen angesagt. Erst gegen 10:00 Uhr sitzen wir am Frühstückstisch. Für heute haben wir uns eigentlich nur Kerzenziehen in Vorupør vorgenommen. Zuerst fahren wir allerdings zum ALDI nach Hanstholm, ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Erst dann fahren wir nach Vorupør hinunter. Als erstes besuchen wir dort das Nordsø Akvariet. Hier gibt es diverse Fischarten zu bewundern, ebenfalls gibt es ein kleines Streichelbecken in welchem Schollen und Katzenhaie "gestreichelt" werden können.

Anschließend werfen wir einen Blick zur Mole ... das Meer schäumt heute, immer wieder peitscht das Wasser über die Mole. Ein Spaziergang auf dieser wäre heute lebensgefährlich !

Vorupør

- Sturm an der Mole


So gehen wir gemäß unserem Vorhaben zur Vorupør Lysstøberi um unser Vorhaben umzusetzen, Kerzen zu ziehen. Allerdings haben sich das schon mehrere Familien gedacht, es war recht voll, so kam dann Plan B zur Ausführung: Mittagessen im Lokal gegenüber vom Nordsø Akvariet. Gut gesättigt fuhren wir über Sd.Vorupør nach Stenbjerg, warfen auch hier einen kurzen Blick auf das schäumende Meer. Dann ging es weiter nach Lodbjerg. Hier stand Dänemarks kleinste Dorfkirche auf dem Besichtigungsplan. Nur zwei Kilometer weiter steht Lodbjerg Fyr, ein kleiner Leuchtturm. Leider ist dieser geschlossen, wir können ihn nicht besteigen.

So geht die Tour weiter nach Vestervig. Hier steht die größte Dorfkirche Jütlands. Sie ist heute sogar geöffnet, so daß wir sie auch von innen besichtigen können.

Über Thisted (kleiner Einkaufsbummel) fahren wir am späten Nachmittag zurück nach Klitmøller zu unserem Ferienhaus. Papa schürt die Sauna ein, es soll wieder ein gemütlicher, entspannender Abend werden.

Vestervig Kirke

- Blick zur Klostermühle


Freitag, 31.12.2004 (Sylvester):
Der heutige Tag beginnt gegen 09:00 Uhr. Die beiden Kinder und Papa fahren mit dem Polo nach Hanstholm, um beim ALDI noch ein Raketensortiment zu kaufen. Außerdem holen sie beim Bäcker im Einkaufzentrum noch Brötchen für das Frühstück, welches wir dann nach der Rückkehr einnehmen. Gerade noch rechtzeitig für ein paar Fotos sehen wir im Hafen die Norwegenfähre "Fjord Norway", wie sie zu ihrer großen Reise nach Bergen loszieht.

Nach dem Frühstück fahren wir zum Strandbummel an einen Rastplatz kurz vor Hanstholm. Heiko und Marco können es nicht lassen, schon den einen oder anderen Kracher zu zünden. Während des halbstündigen Spazierganges finden wir auch noch eine Flaschenpost mit einer Nachricht mehrerer Familien, welche im Juli auf der Insel Helgoland waren.

Anschließend fahren wir kurz vor Hanstholm zu der Batteriestellung Hanstholm aus dem 2. Weltkrieg. Lange laufen wir durch die Gegend und besichtigen einen Bunker nach dem anderen.

Hanstholm

- Batteriestellung


Da wir heute super Wetter haben, beschließen wir die Fahrt zum Bulbjerg. Hier genießen wir die herrliche Aussicht und werfen auch einen Blick in den Bunker. Die Fahrt geht weiter nach Slettestrand. Diesmal steht die Riesenkrabbe (nun restauriert) wieder am Strand. Marco und Heiko müssen sich für ein Bild darunterstellen. Da uns der kleine Hunger in der Zwischenzeit zwickt, machen wir Station in Fjerritslev für einen Fransk Hot Dog.

Die Rückfahrt führt uns über Bygholm Vejlerne, einem großen Vogelschutzgebiet am Limfjord. Wir haben Glück, die Zeit passt, die Sonne senkt sich gerade über den Fjord, so können wir noch ein paar herrliche Fotos vom Sonnenuntergang machen.

Erst gegen 16:30 Uhr treffen wir am Ferienhaus ein. Jetzt machen wir es uns gemütlich für die lange Nacht ! Traditionsgemäß gibt es bei uns an diesem Tag Linsensuppe. So auch heute. Fleißig essen wir den Topf leer (bringt Geld im neuen Jahr !!!). Nach dem Essen sortiert Papa die Knallerei auf dem Esstisch, damit wir einen Überblick haben, was es heute Nacht zu ballern gibt. In der Nachbarschaft wird schon fleißig geballert ! So nimmt die Party ihren Lauf. Pünktlich um 0:00 Uhr heißt es dann: PROST NEUJAHR !!!

Limfjord

- Sonnenuntergang


Samstag, 01.01.2005 (Neujahr):
Nach der Begrüßung des neuen Jahres mit Sekt ging es dann vor das Ferienhaus, um die Feuerwerksartikel zu verballern. Viel hatten wir nicht, aber es reichte. Anschließend gab es noch ein Frühstück und gegen 01:30 Uhr verkrochen wir uns dann doch endlich in die Federn.

Erst gegen 11:00 Uhr kamen aus den einzelnen Zimmern dann Lebenszeichen. So daß es heute zu einem ziemlich späten Frühstück kam. Das Wetter ist heute nicht so berauschend, außerdem mußten wir den "Saustall" der vergangenen Nacht wieder in Ordnung bringen. Da aber alle fleißig mit anpackten, war das auch recht schnell erledigt.

Sabrina & Heiko machten dann eine eigene kleine Tour, wir machten einen Spaziergang durch Klitmøller bis hinunter zum Strand (halbe Stunde Fußweg vom Haus). Auf dem Rückweg wurden wir von einem kräftigen Schauer eingeweicht, aber ist ja kein Problem, gleich im Ferienhaus wurde der Kamin angeworfen, die Klamotten wurden dann schnell trocken. So verbringen wir den restlichen ersten Tag im neuen Jahr sehr ruhig und gemütlich. Ganz im Gegenteil das Wetter draußen ... es stürmt und stürmt ... die ganze Nacht.


Sonntag, 02.01.2005:
Das Wetter hat sich über Nacht nicht beruhigt, so mußten wir unseren Plan einer großen Nordjütland aufgeben. Stattdessen schliefen wir in aller Ruhe aus und saßen somit erst gegen 10:30 Uhr am Frühstückstisch.

Auf Grund der schlechten und unbeständigen Wetterlage fuhren wir als erstes nach Hanstholm zum Einkaufen. Diverse Lebensmittel und Brennholz waren wieder notwendig. Bei einem Blick zum Hafen wurde uns die Gewalt der Nordsee bewußt, es stürmte dermaßen, daß sogar das Wasser über die innere Hafenmauer lief.

Hanstholm

- schäumende Nordsee


Die Rückfahrt nach Klitmøller war alles andere als angenehm. Der Wind blies so heftig von der Seite, daß eine höhere Geschwindigkeit als 70 km/h nicht zu verantworten war. Zurück am Ferienhaus beschlossen wir dann, die Kerzenfabrik von Klitmøller zu besuchen. So ist es dann auch geschehen. Erst ein ausgiebiger Bummel durch den Laden, dann gemütliches Kerzenziehen, so verging der Nachmittag wie im Fluge. Zum Abschluß genehmigten wir uns noch Kaffee und Kuchen, dann ging es zurück zum Ferienhaus.

Das Wetter hat sich noch nicht beruhigt, wir haben wieder eine stürmische Nacht vor uns ...


Montag, 03.01.2005:
Die Nacht war wie erwartet, sehr stürmisch ... an viel Schlaf war nicht zu denken. Trotzdem beschlossen wir, gegen 08:00 Uhr aufzustehen, auch gegen den Willen einiger Anwesenden :-)

Egal, nach dem Frühstück ging es dann los zu unserer großen Nordjütland - Tour. Über Thisted, Fjerritslev und Aabybro fuhren wir nach Løkken um die Bolchekogeri zu besichtigen. Wie aus den vergangenen Jahren gewohnt, fuhren wir in die Ortschaft ein ... zu unserem Erstaunen steht das Haus frei zur Vermietung ... schnell fiel Papa ein, daß sie umziehen wollten in Richtung Innenstadt, also Beine in die Hand und los. Groß war die Enttäuschung, als wir das neue Domizil fanden, es aber geschlossen war, obwohl eigentlich Öffnungszeit war.

Naja, gibt schlimmeres, also weiter zum nächsten Etappenziel: Nr. Lyngby. Wir wollten einen kurzen Blick aud die Steilküste vom Strand aus werfen ... jedoch kamen wir nicht einmal die Strandzufahrt hinunter. Das Meer schäumte, das Wasser prallte bis an die Steilküste. Durch den heftigen Wind war sogar das Fotografieren fast unmöglich.

Dann ging es weiter zum Rubjerg Knude. Schon von weitem erkannten wir die mächtigen Veränderungen an den Dünen um den Leuchtturm seit unserem Besuch vor einem Jahr. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir langsam in Richtung Parkplatz. Der Weg wurde immer enger, der Sand immer höher, die Zufahrt zu den hintersten Parkplätzen war nicht mehr möglich. Die Düne türmte sich riesig vor uns auf, so fuhren wir rückwärts auf den anderen Parkplatz. Heiko und Papa versuchten, die Düne zu erklimmen. Mit erreichen des Scheitelpunktes war ein Weitermarsch nicht mehr möglich, der Wind stürmt, daß man nicht mehr stehen konnte, der Sand raubte uns die Luft zum atmen, so mußten wir umkehren. Deshalb gibt es auch nur Bilder aus "sicherer" Entfernung !

Rubjerg Knude

- Sandsturm am Leuchtturm


Bei Lønstrup bogen wir ab zur Mårup Kirke. Auch hier zeigten sich Veränderungen. Der Abgrund ist nun sehr nahe an die alten Gräber gekommen. Auch hier fegt der Wind in Sturmstärke, so daß das Fotografieren nur bedingt möglich ist. So fahren wir dann doch recht schnell weiter.

Als nächstes bleiben wir am Hirtshals Fyr kurz stehen, kleiner Rundgang um den Leuchtturm. Anschließend kleine Stadtrundfahrt und Einkauf beim NETTO. Ein Muss ist ein Blick auf den Fortschritt der Bauarbeiten beim Nordsø Akvariet (Brand im Dezember 2003).

Über Tverstedt ging es dann zügig nach Skagen, bzw. Grenen. Wir wollten schauen, ob ein Besuch des Landsendes möglich ist. Es ist ! Vom Parkplatz aus marschierten wir vorbei an den Bunkern nach vorne an das Landsende. Je weiter wir vordrangen, um so stärker blies uns der Wind um die Ohren. Wieder war das Fotografieren nur schwer möglich. Eine Wasserfurt mit einer Tiefe von ca. 30cm und Breite von rund 3 Metern verhinderte, die letzten 50 Meter vorzudringen. Aber auch von hier ließ sich das Zusammenprallen von Nord- und Ostsee wunderbar beobachten.

Zurück am Parkplatz machte sich langsam der kleine Hunger bei allen bemerkbar. Also nichts wie rein nach Skagen. Leider haben die Fischerhütten am Hafen geschlossen, so landen wir in der Innenstadt bei Foldens Hotel & Cafe. Für jeden einen Jumboburger (bzw. Fiskeburger) auf Einladung von Heiko. Gesättigt steht noch ein kurzer Stadtbummel an bevor wir weiterfahren.

Die letzte Station der heutigen Fahrt ist dann "den tilsandede Kirke" südlich von Skagen. Nach kurzem Spaziergang durch Wald und Dünen ist auch das erledigt.

Über Jerup, Mosbjerg und Sindal fahren wir dann nach Hjørring. Kurzer Einkauf beim "Dreissler Størkob", dann bei Regen weiter in Richtung Ferienhaus. Erst gegen 19:00 Uhr treffen wir am Ferienhaus ein. Nach einem so langen Tag bleibt heute die Küche kalt ... zum Nachtisch gibt es "Ris à l'mande".

Grenen / Landsende

- hier prallen Nord- und Ostsee aufeinander


Dienstag, 04.01.2005:
Sabrina und Heiko brechen heute alleine zeitig auf zu einer Tour nach Aalborg. Wir schlafen derweil aus ... erst gegen 10:30 Uhr gibt es Frühstück. Das Wetter macht heute keinen freundlichen Eindruck, zwar hat der starke Sturm etwas nachgelassen, aber der Wind ist eisig trotz +8°C. Erst gegen Mittag brechen wir heute auf.

Die erste Station ist Ydby Hede, eine Ansammlung von etwas 2500 Jahre alten Grabhügeln. Der Wind bläst beim Blick von einem Grabhügel auf den Limfjord eisig ins Gesicht. Das Verweilen in freier Natur macht heute alles andere als Spaß.

Daher ziehen wir es vor, in die nächste größere Stadt, in diesem Fall Struer zu fahren. Stadtbummel, Mittagessen, Einkaufsbummel ... so bekommt man den Nachmittag auch herum. Es ist schon 15:30 Uhr, als wir unseren Sharan wieder heimwärts bewegen. Es dämmert schon stark, während der Fahrt haben wir mit heftigen Seitenwindböen zu kämpfen. Trotzdem treffen wir wohlbehalten am Ferienhaus ein, wieder steht uns ein gemütlicher Abend mit Kaminfeuer und Whirlpoolbesuch bevor !

Ydby Hede

- etwa 2500 Jahre alte Grabhügel


Mittwoch, 05.01.2005:
Heute stehen wir relativ bald auf ... Sabrina & Heiko bleiben zu Hause. Schon kurz nach 09:00 Uhr sitzen wir im Sharan und verlassen Klitmøller. Über Hanstholm fahren wir durch den Hjardemål Klit, einem Waldgebiet. Dies ist aber nicht unser eigentliches Ziel. Weiter geht es durch Bjerget und Fjerritslev und durch Brovst nach Aabybro.

Wie schon in vergangenen Urlauben lassen wir es uns nicht nehmen, in der Aabybro Mejeri etwas Käse für zu Hause zu kaufen. Die Gründe dafür sind schnell erklärt: der Käse ist sehr preiswert gegenüber gleichwertiger Ladenware, frisch und super lecker ! Zugleich machten wir die Bekanntschaft einer super lieben und total verschmusten Katze (oder Kater ..?). Beinahe hätten wir sie / ihn mitgenommen ... :-)

Aabybro

- Papa's Urlaubsbekanntschaft


Dann ging es flott weiter. Die Stadt Aalborg stand heute für uns auf dem Programm. Nach einer Stadtrundfahrt landen wir in einem sehr zentral gelegenen Parkhaus im Centrum. Ausgiebig bummeln wir durch die Innenstadt.

Doch damit nicht genug. Südlich der Stadt ist noch ein großes Einkaufszentrum, das "Aalborg Storcenter". Neben der BILKA sind dort noch 65 weitere Fachgeschäfte unter einem Dach zu finden. Wem das noch nicht reichen sollte, der findet in dem Gebiet außen herum noch viele weiter Fachmärkte, Baumärkte usw. Da uns während des Bummels doch auch der kleine Hunger quält, haben wir die Qual der Wahl ... und entscheiden uns für "Pizza Hut". Hier gibt es Pizza und Eis zum Sattessen für 49 DKr. pro Person. Total gesättigt bummeln wir weiter.

Gegen 15:30 Uhr haben wir dann vom Bummeln doch langsam die Nase voll und fahren langsam wieder in Richtung Ferienhaus. Abendbrot fällt heute für uns mal wieder aus ... nach dem Mittagessen ! Sabrina & Heiko leisten sich ein Abendessen in Hanstholm. Später springen die beiden in den Whirlpool.

Aalborg

- liebevolle Großstadt


Donnerstag, 06.01.2005:
Für heute haben wir unseren letzten gemeinsamen Ausflug geplant. So sitzen wir pünktlich um 09:00 Uhr gemeinsam am Frühstückstisch und um 09:30 Uhr geht die Tour los. Wir fahren nach Agger, dort setzen wir mit der Fähre über nach Thyborøn. Die Überfahrt wird begleitet von heftigem Seitenwind, der das Stehen am Oberdeck fast unmöglich machte und die Fähre zu bedenklichem Schwanken veranlasste.

Trotz der widrigen Verhältnisse kommen wir wohlbehalten in Thyborøn an. Der erste Haltepunkt ist das Sneglehuset. Sabrina und Heiko kannten es bislang nur von unseren Erzählungen, jetzt konnten sie es selbst bestaunen.

Als nächstes besuchten wir dann das Thyborøn Kystcentret. Dieses äußerst informative bietet dem interessierten Besucher eine Vielzahl an Möglichkeiten, Wissenswertes über das Meer und die Küste zu erfahren.

Agger - Thyborøn

- Überfahrt mit der Fähre


Weiter geht die Tour zu der Limfjordstadt Lemvig. Die von uns schon oft besuchte Stadt bietet mit ihrer heimeligen Lage immer wieder neue Reize. So bummelten wir nach (Groß-) Einkauf bei NETTO noch gemütlich durch die Innenstadt und besichtigten die Kirche.

Anschließend kehrten wir im Cafè Larsen in der Fußgängerzone ein und genehmigten uns etwas leckeres. Gesättigt machten wir uns langsam auf den Rückweg zum Ferienhaus. Über die Landstraße 565 kamen wir zügig zur Oddesund - Brücke.

Hier steht der wohl kleinste Leuchtturm Dänemarks an der Grisetå Odde, wir also nichts wie hin zu einer Schnellbesichtigung und Foto-Shooting. Aber dann ging es wirklich zurück zum Ferienhaus. Gegen 17:00 Uhr trafen wir ein. Für Sabrina & Heiko hieß es dann auch Koffer packen, sie wollen morgen schon die Heimreise antreten. Für uns ist morgen dann der letzte Tag, wir werden ihn noch genießen ...

Lemvig

- Bummel in der noch weihnachtlichen Innenstadt


Freitag, 07.01.2005:
Die ganze Nacht hat es wieder kräftig gestürmt und auch viel geregnet. Heute morgen gegen 07:30 Uhr haben Sabrina & Heiko schon die Heimfahrt angetreten. Wir schlafen in aller Ruhe aus. Erst gegen 10:30 Uhr sitzen wir (Marco, Mama & Papa) zum letzten Frühstück im Ferienhaus zusammen. Heute ist unser letzter Tag, morgen ist Heimreise.

Eigentlich möchte man bei einem solchen Wetter keinen Hund vor die Türe jagen, aber wir ziehen trotzdem los. Als erstes einen Blick zum Landingsplads von Klitmøller. Die Nordsee schäumt gewaltig. Kurz besichtigen wir dort den früheren Fischkutter "Bellis", dann fahren wir hinauf nach Hanstholm. Hier landen wir schließlich im Einkaufzentrum, noch ein bischen bummeln. Marco & Mama kaufen sich Bonbons.

Einkaufszentrum Hanstholm

- massiver Bonbonkauf ...


Dann fahren wir hinunter nach Stenbjerg. Papa möchte versuchen, am dortigen Landingsplads ein paar Foto's von der aufgewühlten Nordsee machen. Dies gestaltet sich als recht schwierig, da der Wind so an der Kamera rüttelt, daß sie nicht ruhig zu halten ist. Aber das eine oder andere Bild landet doch im Kasten.

Weiter fahren wir nach Vorupør, werfen dort einen Blick auf die Mole ... die ist fast nicht mehr zu sehen, so ist sie von der schäumenden See überspült. So krass haben wir es bislang bei unseren vielen Besuchen an diesem Ort noch nicht erlebt.

Vorupør

- der Sturm wird zum Orkan ...


Eigentlich wollten wir uns hier noch etwas zum Essen leisten ... jedoch hatten mittlerweile alle Lokalitäten geschlossen. Jetzt ist anscheinend so richtig "Tote - Hose - Zeit". So beschließen wir, erst abends dann in Hanstholm essen zu gehen ... Also zurück nach Klitmøller. Im Fermittlungsbüro für unser Ferienhaus klären wir die Modalitäten, machen auch gleich die Abrechnung mit allen Nebenkosten (Strom / Wasser / Endreinigung = 350 Euro !) und finden uns dann im Ferienhaus ein. Wir fangen an, die ersten Sachen zu packen.

Später, so gegen 17:00 Uhr, fahren wir also nochmals nach Hanstholm. Früher schonmal hatten wir im Einkaufzentrum im "Center Grillen" gegessen und es war damals recht o.k., also wollten wir es auf ein neues probieren. Gesagt, getan ... Speisekarte studiert und bestellt. Papa hat sich die Fischplatte herausgesucht (99 Kronen). Wie sich herausstellt, keine schlechte Wahl, durchaus weiterzuempfehlen.

Später, wieder zurück im Ferienhaus, heißt es dann fertig Koffer packen und alles ins Auto verstauen ... komisch ... wieder haben wir es geschafft, daß der Sharan bei der Heimreise voller ist als bei der Anreise ... :-)

Hanstholm - Center Grillen

- Fischplatte zum Abschied


Samstag, 08.01.2005 (Heimreise):
Über Nacht ist der stürmische Wind zu einem Orkan angewachsen ... dazu noch heftiger Regen. Um 06:00 Uhr morgen wirft uns der Wecker unsanft aus den Betten. Aufstehen, Betten abziehen, die restlichen Sachen irgendwie ins Auto noch verstauen (eigentlich war der Sharan ja schon voll, inkl. 2 Rücksitzplätzen !!!), aber mit pressen ging dann schon noch was.

Um 06:40 Uhr dann Schlüsselabgabe beim Vermittler (in den Briefkasten, wie üblich), dann ging die Schaukelfahrt los. Der Regen fegte über die Straße wie ein Sandsturm, der Wind rüttelte den Wagen durch, mehr wie 80 km/h auf der Landstraße war absolut nicht drin. Wir fuhren die dänische Bundesstraße 11 über Struer und Holstebro hinab nach Skjern (Ringkøbing Fjord). Hier sahen wir bei der Stadtdurchfahrt einen Bäcker, also nichts wie hinein, wir hatten einen Bärenhunger. Für jeden eine Kleinigkeit gekauft, dann ging es weiter. Gegessen wurde beim Fahren. Über Varde und Ribe gelangten wir schließlich nach Tønder. Hier ist planmäßiger Stop. Marco und Mona wollen unbedingt beim "Tiger" (dänischer 99 Cent Laden) hereinschauen und anschließend beim Bäcker in der Fußgängerzone frühstücken. Frühstücken ist gut gesagt, eigentlich ist es schon Lunch - Time (es ist 10:45 Uhr).

So gegen 11:45 Uhr überqueren wir dann die deutsch-dänische Grenze. Das Wetter meint es nicht gut mit uns. Immer wieder schieben heftige Windböen unseren Sharan mehr als einen Meter zur Seite, heftige Regenschauen minimieren die Sicht extrem. Nur mühsam kommen wir voran. Zum Glück gibt es keinen Stau bei Hamburg, alles läuft flüssig. Bei Soltau biegen wir ab zu dem für uns schon seit längerem bekannten Autohof "Daisy's Diner". Beim Einparken vor dem Restaurant sehen wir 3 Coburger Auto's, denken nichts böses ... drinnen sehen wir dann bekannte Gesichter, zum Teil aus unserem Ort, die haben Urlaub in Norwegen gemacht und sind auch auf der Rückreise ...

Wieder frisch gestärkt geht die Heimreise weiter. Die Fahrt macht heute wirklich keinen Spaß. Im Radio hören wir, daß der Orkan den gesamten Fährverkehr an der Küste lahm gelegt hat ...

Aber was soll's, um 21:45 Uhr treffen wir dann doch wohlbehalten nach 11,5 Stunden Fahrt und 1053 km wohlbehalten zu Hause ein ! Somit ist wieder ein schöner und vor allem erholsamer Urlaub in Dänemark zu Ende ... leider !

Tønder

- Frühstück im Cafè


Für die Statistiker hier ein paar Daten:


gefahrene Kilometer Sharan: 4185 km => Benzinkosten rund 400 Euro (Super Bleifrei)
gefahrene Kilometer Polo: 2759 km => Benzinkosten rund 260 Euro (Super Bleifrei)

Verbrauchswerte Sharan: 8,4 bis 10,3 Liter/100km (gesamte Distanz)
Verbrauchswerte Polo: 5,7 bis 10,1 Liter/100km (gesamte Distanz)

Kosten für Ferienhaus: 965 Euro für 14 Tage, bei einer Belegung mit 5 Personen sind das 13,8 Euro pro Person und Tag für die Übernachtung.

Hinzu kommen die Nebenkosten:
Endreinigung: 120 Euro
Strom / Wasser / Holz: 230 Euro + 30 Euro (Holz)
Wiederum umgerechnet auf pro Person und Tag sind das dann 19,2 Euro für die Übernachtung inkl. Nebenkosten. Der Kaminofen wurde ausschließlich ab späten Nachmittag bis ca. 22:00 Uhr beheizt.
Das Haus ist ausgelegt für 6 + 2 Personen und gut ausgestattet mit Kaminofen, Geschirrspüler, Waschmaschine, Wäschetrockner, Whirlpool und Sauna. Bei entsprechender Belegung mit der max. Personenzahl würde der Preis sich pro Person und Tag auf 12 Euro belaufen.


© Copyright 2005 by Sharany

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