von Tönning (D) nach Tønder (DK)

Samstag, 06. Dezember 2025

Detaillierte Übersichtskarte für den heutigen Tag von Tönning nach Tønder

Nach einer ruhigen Nacht starten wir mit leckerem Frühstück in den neuen Tag. Den ursprünglichen Plan, heute der Eröffnung des zweiten Advents im Tönninger Packhaus beizuwohnen ... den verwerfen wir auf Grund der nebelgrauen und feuchten Wetterlage.

Unser geänderter Plan sieht die Fahrt zur dänischen Stadt "Tønder" (Link) vor. Der dortige Weihnachtsmarkt mit fliegendem Weihnachtsmann und Rentier ist alljährlich sehenswert und schon länger ein Wunsch von uns, dies zu sehen.

In Tönning tanken wir noch eben und tauschen die leere Reserveflasche Gas gegen eine Gefüllte ... dann geht es auf nach Dänemark. Durch die jahrelangen Fahrten seit den Anfängen der 90er Jahre kennen wir die Strecke bestens. Allerdings ... aktuell wird entlang der B5 endlich gebaut. Und was man so bislang sehen kann, wird das eine ordentliche Rennstrecke !

In Tønder angekommen steuern wir den dortigen Stellplatz (Link) an und sind so richtig überrascht. Er ist nicht perfekt geworden, aber wenigsten nicht mehr diese Schlammwüste, die wir letzten Winter erleben durften.

Es regnet noch immer leicht. Trotzdem möchten wir uns um die Bezahlung der Übernachtungsgebühr kümmern. In der Vergangenheit war dies im Gebäude vom "Danhostel" an der dortigen Rezeption möglich. Kleine Wegweiser deuten darauf hin, dass wir jetzt in die "Tønderhallerne" gehen müssen. Also gut, dann machen wir das mal. An der dortigen Rezeption angekommen, schauen wir erst einmal ziemlich dumm ... denn die Rezeption ist geschlossen. Samstags geöffnet von 08:00 bis 12:00 Uhr, wir haben jetzt 13 Uhr ... dumm gelaufen ... oder ?

Für uns stellt sich die Frage, ob Wohnmobilreisende wohl nur in diesem Zeitfenster ankommen ... also ... in der Regel kommen wir z.B. nicht vor 16 Uhr auf einen Platz, wir sind heute also sehr zeitig dran. Macht man hier die Öffnungszeiten nicht nach dem tatsächlichen Bedarf ? Wohl eher so, wie sie am besten ins Konzept passen.

Ja, wir wissen es, wir können das meckern mal wieder nicht lassen. Aber ein kleiner Hinweiszettel mit dem ToDo für "zu spät" Anreisende ist doch nicht zu viel verlangt ... unsere Meinung eben. Auf Nachfrage am Imbiss um die Ecke erfahren wir: kein Problem, wir können gerne morgen zwischen 8 und 12 Uhr kommen und bezahlen ... na gut ... dann gehen wir also jetzt in die Stadt !

Wir spazieren entlang der "Søndergade" in Richtung Zentrum. Noch immer regnet es leicht, aber wir nehmen es locker, es könnte ja noch schlechter sein. Für euch ein paar Informationen über die Stadt:

Tønder gehört zu den ältesten Städten auf der Landbrücke zwischen Nord- und Ostsee. Schon 1017 war es in Flensburg als Hafenort bekannt. Im Jahr 1227 waren die Dominikaner und 1238 die Franziskaner nach Tønder gekommen und hatten Klöster gegründet. 1243 erhielt der Ort Lübisches Stadtrecht. Es war im Mittelalter einer der wenigen Hafenplätze der schleswigschen Westküste. Davon zeugt noch heute das Schiff im Stadtwappen. Wegen der niedrigen Lage wurde die Stadt immer wieder von Sturmfluten heimgesucht, unter anderem 1532 und 1593. Im Jahr 1615 reichte das Wasser bis an die Fenster des Schlosses, 1634 stand es drei Fuß hoch in der Kirche.

Von großer Bedeutung war bis ins 20. Jahrhundert der Viehhandel, da die Stadt am westlichen Ochsenweg lag. Das am Rand der Handelsstadt gelegene Schloss entwickelte sich zum Verwaltungszentrum eines großen Amtes.

In Tondern startet die Weihnachtssaison bereits Anfang November. Fast zwei Monate lang ist die ganze Stadt bis zum Heiligabend dann weihnachtlich geschmückt. Dabei findet der Weihnachtsmarkt hauptsächlich rund um den Kaakmann am Marktplatz statt. Am Marktplatz befindet sich mit Det Gamle Apotek (deutsch: Die Alte Apotheke) auch ein Kaufhaus für Dekorationsartikel und Möbel, das ganzjährig Weihnachtsartikel verkauft. (Quelle: Wikipedia)

Es ist kurz vor 14 Uhr, als wir uns dem Marktplatz nähern. Unterwegs eher wenig Menschen unterwegs, aber mit jedem Meter, den wir uns dem Marktplatz nähern, ändert sich das gewaltig. Am Marktplatz herrscht dann drangvolle Enge ... eigentlich überhaupt nicht unser Ding ... aber jetzt sind wir ja schon mal da, also bleiben wir.

Wir stürzen uns also rein in das Getümmel. Es soll ja auch gleich der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten über uns hinweg fliegen ... wir sind voll gespannt.

Und wer es gar nicht erwarten kann, der schaut sich folgendes Video (YouTube) schon einmal in Ruhe an:

Weihnachtmarkt 2025 in Tønder (DEMO !!!)

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Aktuell ist hier nur ein älteres Video als "Demo" eingebunden. Das Richtige ist noch in Arbeit !

Mit diesem für unsere Begriffe recht kurzen Video beenden wir auch das Thema Weihnachtsmarkt (Julemarket) in Tønder und spazieren langsam und gemütlich bei wieder stärker werdendem Regen zum Wohnmobil zurück. Die Heizung wird sogleich von 16 Grad auf 21 Grad höher gestellt, so haben wir in wenigen Minuten wohlige Wärme im Fahrzeug.

Später gibt es noch ein kleines Abendessen (kalte Küche, also Brot mit Wurst und Käse) und dann müssen wir feststellen: Heute passiert nichts mehr, was euch in irgendeiner Form interessieren könnte. Deswegen sagen wir auch schon an dieser Stelle:

Gute Nacht ... Freunde !

von Tønder über Ribe zur Insel Rømø

Sonntag, 07. Dezember 2025

Detaillierte Übersichtskarte für den heutigen Tag von Tønder über Ribe zur Insel Rømø

Nach einer ruhigen Nacht gibt es ein ordentliches Frühstück mit einem guten, selbst gebrühten Kaffee ... das ist unser Standard. Was liegt an bzw. wie ist das Wetter ? Hmmm ... ihr könnt Fragen stellen ... das Wetter ist unverändert feucht und wir werden heute nach "Ribe" (Link) fahren und uns den dortigen Weihnachtsmarkt anschauen. Zufrieden ?

Im Gegensatz zu gestern weht heute teilweise ein kräftiger Wind. Das veranlasst uns, die Straße 11 zu nehmen, die liegt nicht direkt an der Küste, dementsprechend ist der Wind nicht ganz so kräftig.

So erreichen wir auch zügig und ohne nennenswerte Windprobleme den "Parkplatz Centrum-Syd" in Ribe (Link). Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten bis zur Domkirche bzw. Altstadt.

Auch über die älteste Stadt von Dänemark gibt es einiges an Informationen zu nennen:

Ribe liegt im Südwesten Jütlands an der Nordseeküste, nahe der Mündung des Flusses Ribe Å. Etwa 25 Kilometer nordwestlich liegt Esbjerg. Der Name geht auf das altdänische Wort ripa zurück, das für den Plural von Streifen steht. Erklärt wird diese Bezeichnung mit der Verästelung des Handelsweges, der hier den Fluss an seiner Mündung kreuzte.

Als der Missionar Ansgar von Bremen im Jahr 860 einen Platz für die erste in Skandinavien zu errichtende Kirche suchte, fiel seine Wahl auf Ribe. Die Stadt war damals der bedeutendste Handelsort des Nordens, bedingt durch den guten Hafen und den schiffbaren Fluss. So ist die Bitte Ansgars an König Horik II. zwar die erste Erwähnung der Stadt, archäologisch lässt sie sich aber bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Wie die Funde belegen, war die Stadt damals von Handwerk geprägt.

Ein großer Brand 1580, vier Pestepidemien und einige Sturmfluten – die schlimmste davon die Burchardiflut am 11./12. Oktober 1634 (das Wasser stand 6,1 m ü. NN) – beschleunigten den Niedergang der Handelsstadt. Eine weitere Pestepidemie im Jahr 1659 kostete ein Drittel der Stadtbewohner das Leben. Die Einquartierung von Soldaten in den Kriegen des 17. Jahrhunderts beraubte die Bürger ihres Wohlstands. (Quelle: Wikipedia)

Ein Spaziergang durch die alten Gassen von Ribe ist immer wieder beeindruckend und schön ... ganz ohne Zweifel. Schnell kann man sich in eine Zeit vor zwei- oder dreihundert Jahren zurückversetzen und sich vorstellen, wie damals das Leben war.

Ribe kennen wir nun schon etwa 25 Jahren und zum Glück kann man sagen: es hat sich wenig verändert. Einzig der Bereich um die Domkirche hat sich verändert. Nachdem die Stadt mehrfach einer Feuerbrunst zum Opfer gefallen ist, hat man die neuen Häuser auf dem Schutt der Abgebrannten neu aufgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte waren dann die Fundamente der Häuser zum Teil über einen Meter höher als der Eingang der Domkirche.

Heute sieht man das sanfte Gefälle der Straße zur Kirche hin und es kommt einem vor, als wäre das schon immer so gewesen.

Bevor wir den Weihnachtsmarkt erreichen, entdecken wir noch etwas richtig "hyggeliges" in einer Seitengasse:

kleine Weihnachtsausstellung in einer Seitengasse

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Wie immer, so auch heute ... wir genießen den gemütlichen Bummel durch die alten Gassen und kommen doch so langsam zum Marktplatz (Torvet) an der "Domkirche" (Link). Auf eine Besichtigung der Domkirche verzichten wir heute, da wir schon öfters drin waren.

Am "Torvet" findet sich dann auch der überschaubare "Julemarket". Deutlich kleiner als gestern in Tønder, dafür aber deutlich spezieller. Handwerkskunst und typische Spezialitäten zum verwöhnen von Gaumen und Magen bestimmen das Bild. Auch wir lassen uns diesbezüglich verwöhnen.

Mit der folgenden Bildergalerie zeigen wir euch unsere Eindrücke rund um die Domkirche sowie am bzw. im "Alten Rathaus" (Link):

Bildergalerie "Weihnachtsmarkt in Ribe"

In der Zwischenzeit haben wir so richtig Hunger bekommen.

Die kleinen Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt haben nicht wirklich zu einer Sättigung geführt.

Das werden wir jetzt so richtig ändern ... dazu lassen wir uns bei einem Asiaten nieder.

Hier gönnen wir uns ein Mittagessen vom Buffet.

Mittagsbuffet beim Asiaten

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Gut gesättigt schlendern wir langsam zurück zur Domkirche und damit auch weiter zurück zum Parkplatz. Auch wenn dieser Parkplatz als kostenloser Übernachtungsplatz genutzt werden darf, diesmal ist uns nicht danach.

Während unserem Mittagessen hat Rainer einen Platz auf der "Insel Rømø" festgemacht, und zwar bei dem Stellplatz "Oasen Rømø" (Link). Den Platz besuchen wir schon seit Jahren gerne. Er liegt ruhig, hat saubere sanitäre Anlagen und Strom an jedem der über 200 Stellplätze.

Während dieser Platz in der Hauptsaison nur bedingt empfehlenswert ist, ist er in der Nebensaison eine klare Empfehlung ... das ist, wie gesagt ... unsere Meinung.

!!! ACHTUNG !!!

Der Reisebericht befindet sich noch im Aufbau

Er ist also noch nicht fertig. Wir bitten um Verständnis.

Liebe Grüße von den Sharanys (Mona / Rainer / Elli / Mr. Esprit)

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