von den Reußenkögen nach Friedrichstadt
Donnerstag, 11. Dezember 2025
Detaillierte Übersichtskarte für den heutigen Tag von den Reußenkögen nach Friedrichstadt
Nach einer absolut ruhigen Nacht gibt es zuerst ein leckeres Frühstück. Aber was können wir heute noch unternehmen ? Mona fällt sofort ein Supermarkt ein ... aber das füllt den Tag nicht wirklich. Letztendlich kommen wir überein, zum Holländerstädtchen "Friedrichstadt" zu fahren und es zu erkunden.
Das hört sich ganz nach einem Plan an ... wir frühstücken in aller Ruhe zu Ende.
Dann geht es los in Richtung Husum. Im dortigen Supermarkt kaufen wir ein paar notwendige Kleinigkeiten. Anschließend geht es weiter in Richtung Friedrichstadt. Der "Wohnmobilstellplatz Friedrichstadt" (Link) am Halbmond ist unser Ziel. Vor einigen Jahren waren wir hier schon einmal ... der Platz ist uns also bekannt.
Nach knapp 18 Kilometern und gut 20 Minuten erreichen wir den genannten Stellplatz. Der Check-In gestaltet sich einfach und wir können uns einen freien Platz suchen. Beim abstellen des Fahrzeuges ist darauf zu achten, dass dies "in Fluchtrichtung" gestellt wird ... weitere Vorgaben gibt es nicht.
Die Plätze sind nicht gerade üppig dimensioniert. Insbesondere der Schotterplatz hat gerade mal Fahrzeugbreite und beim Aussteigen tritt man so unweigerlich auf die nasse Wiese und auf lose Erde, was schon ärgerlich ist. Neben einer lehmverschmierten Trittstufe kommt so Lehm auch ins Fahrzeuginnere.
Positiv ist zu vermerken, dass der Platz ganzjährig geöffnet hat und saubere sanitäre Anlagen zu bieten hat. Hier noch ein paar Bilder vom Platz:
Mittlerweile ist es 13:30 Uhr und uns ist nach einer Erkundung der weihnachtlichen Stadt. Träumen kann man ja ... von weihnachtlich ist leider nicht viel zu sehen. Weihnachtsmarkt ist wohl nur am Wochenende und nicht direkt im Zentrum ... so kürt sich die Stadt bei uns als die am wenigsten weihnachtlich geschmückte Stadt unserer Tour.
Dem Slogan der Stadt auf ihrer Webseite können wir so nicht so ganz folgen:
Friedrichstadt - ein Ort der Dich unverhofft glücklicher macht
Aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben ... deswegen geht es nun so richtig ins Zentrum der holländisch anmutenden Stadt. Klein-Amsterdam an Schleswig-Holsteins Nordseeküste nennt man gerne diesen Sehnsuchtsort. Wir lassen uns gerne überraschen. Deswegen geht es nun mit Bildern weiter bevor wir zu viel schreiben:
So langsam ... gestärkt durch einen Kaffee im Zentrum ... kehren wir zum Wohnmobilstellplatz zurück. Der Tag ist für uns praktisch beendet .... aber über die Stadt möchte ich noch etwas Informatives loswerden:
INFO: Friedrichstadt wurde 1621 durch den gottorfschen Herzog Friedrich III. gegründet und ist heute ein hochrangiges Kulturdenkmal. Herzog Friedrich III. zielte auf die Errichtung einer Handelsmetropole und holte dazu niederländische Bürger, besonders die verfolgten Remonstranten, an den Ort und gewährte ihnen Religionsfreiheit.[3] Infolge dieser Maßnahme siedelten sich auch andere Religionsflüchtlinge in Friedrichstadt an, so dass der Ort als „Stadt der Toleranz“ galt. Die Bauten der niederländischen Backsteinrenaissance und Grachten prägen das Stadtbild des heute vor allem vom Tourismus lebenden „Holländerstädtchens“.
Friedrich III. setzte bei seiner Stadtgründung besonders auf holländische Remonstranten als Siedler. Die Religionsgemeinschaft war durch ein Zerwürfnis innerhalb der reformierten Kirchen in den Niederlanden entstanden. Streitpunkt war die theologische Grundfrage, wie strikt die calvinistische Prädestinationslehre auszulegen sei, also inwieweit jeder Mensch das Heil erlangen könne, der fest genug an Gott glaube (Quelle: Wikipedia).
Damit beenden wir auch schon den heutigen Tag und wünschen euch allen da draußen:
Gute Nacht ... Freunde !
von Friedrichstadt nach Winsen (Luhe)
Freitag, 12. Dezember 2025
Detaillierte Übersichtskarte für den heutigen Tag von Friedrichstadt nach Winsen (Luhe)
Nach einer relativ ruhigen Nacht gönnen wir uns noch unser übliches Frühstück. Dann Entsorgung Grauwasser und Urin ... ja und dann geht es los mit dem ersten Teil der Heimreise. Friedrichstadt verlassen wir in östlicher Richtung, wir steuern die A7 an.
Bei Neumünster verlassen wir die A7, weil wir noch in einem eher norddeutschen Supermarkt (Link) nach speziellen Lebensmittel wie Grünkohl und / oder Sauerfleisch suchen möchten. Das alles schmeckt auch zu Hause noch ganz lecker.
Leider waren wir nicht so erfolgreich, wie erhofft. Schade ... aber ist halt so !
Also weiter mit uns. Vorbei an Kaltenkirchen steuern wir auf Hamburg zu. Den Elbtunnel passieren wir nahezu problemlos ... dann schwenken wir ab auf die A39 und passieren das Maschener Kreuz ebenfalls trotz dichtem Verkehr ohne Probleme.
An der Ausfahrt "Winsen West" verlassen wir die Autobahn und steuern nun direkt die Stadt "Winsen an der Luhe" an. Hier ist unser Ziel der Parkplatz "Bleiche" (Link), der zentrumsnah liegt und uns auch als Übernachtungsplatz dienen soll.
Die Stadt befindet sich als Mittelzentrum zwischen Lüneburger Heide und dem Winsener Abschnitt der Elbmarschen am Fluss Luhe zwischen den Oberzentren Lüneburg (20 km) und Hamburg (30 km).
Am 21. Mai 1158, unter der Regentschaft des Welfen Heinrich der Löwe, wurde Winsen erstmals in einer Urkunde des Bistums Verden erwähnt, das den Zehnten an jenes Stift abführen müsse. Der Bischof Hermann von Verden regelte in dieser Urkunde die Streitigkeiten der Stiftsherren in Bardowick.
Es ist kurz nach 15 Uhr, als wir vom Parkplatz aus zur Innenstadt aufbrechen. Winsen macht einen angenehmen weihnachtlichen Eindruck auf uns. Die Innenstadt rund um die "St. Marien Kirche" (Link) ist schnell erreicht und damit auch der Weihnachtsmarkt.
Den Weihnachtsmarkt als groß und schön zu bezeichnen wäre sicherlich nicht richtig. Eher ein Weihnachtsmarkt einer Kleinstadt mit den dort üblichen Ständen ... also kein besonderes Highlight. Beim ersten Rundgang über den Weihnachtsmarkt war es noch nicht dunkel, so viel der Gesamteindruck auch etwas nüchtern aus.
Beim späteren, zweiten Durchgang hat das Licht bzw. die Beleuchtung ihr übriges getan, die weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.
Die nachfolgende Bildergalerie vermittelt unsere Eindrücke:
So langsam kehren wir zum Parkplatz "Bleiche" und damit auch zu unserem Wohnmobil zurück.
Der Tag und ebenso der Abend ist gelaufen, es gibt nichts Interessantes weiter zu erzählen.
Damit wünschen wir euch allen:
Gute Nacht ... Freunde !
von Winsen (Luhe) nach Hause
Samstag, 13. Dezember 2025
Detaillierte Übersichtskarte für den heutigen Tag von Winsen (Luhe) nach Hause
Nach einer relativ ruhigen Nacht stehen wir gegen 8 Uhr morgens auf. Aktuell haben wir keine Lust auf Frühstück, deswegen starten wir auch sogleich in Richtung Heimat. Wenn wir schon auf das Frühstück verzichten ... Mr. Esprit hat da so seine eigene Vorstellung.
Natürlich hat eine frische Tankfüllung absolut Vorrang vor unseren menschlichen Bedürfnissen, deswegen steuern wir zuerst eine günstige Tankstelle an und befriedigen die Diesellust von Mr. Esprit.
Nun aber los und ab auf die Autobahn. Erst irgendwo auf der A7 suchen wir uns einen geeigneten Rastplatz zur Befriedigung unserer menschlichen Hungerslust. Das Bild zeigt den bei uns üblicherweise reichlich gedeckten Tisch ... also dann: Guten Appetit !
Die Heimreise verläuft ohne nennenswerte Probleme, so kommen wir im Laufe des Nachmittags wohlbehalten zu Hause an.
Jetzt heißt es, das Wohnmobil komplett zu entladen und auf die bevorstehende Standzeit über den Winter vorzubereiten.
Wir denken da an einen Zeitpunkt bis Ende Januar oder bis spätestens Mitte Februar ... doch der Winter von 2026 hatte da etwas anderes vor.
Dazu zu gegebener Zeit mehr und wir wünschen euch nur noch:
eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in neue Jahr 2026.
Mona - Rainer - Elli - Schafie - Mr. Esprit


