von Groningen nach Noordpolderzijl
Mittwoch, 04. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Groningen nach Noordpolderzijl
Nach einer angenehmen Nacht an der alten Werft in Groningen gibt es noch unser übliches Frühstück bevor wir aufbrechen. Während unserem Frühstück schauen wir uns per Google Maps etwas die Umgebung an. Wir suchen einen kleinen bis mittelgroßen Ort, der malerisch gelegen und somit auch etwas für das Auge bietet.
So entdecken wir den Ort "Winsum" (Link) ... dort scheinen wir unseren Vorstellungen sehr nahe zu kommen. Im dortigen Supermarkt (Link) können wir auch noch etwas einkaufen und parken können wir am P&R Parkplatz (Link) in der Nähe vom Bahnhof.
Info I: Winsum war eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Groningen. Sie hatte am 30. September 2018 eine Einwohnerzahl von 13.557. Ihre Gesamtfläche betrug 102,53 km². Die Gemeinde fusionierte zum 1. Januar 2019 mit Bedum, De Marne sowie Eemsmond. Der Name der neuen Gemeinde lautet Het Hogeland. (Quelle: Wikipedia)
Info II: Entdecken Sie das schöne Winsum - Entlang berühmter und weniger bekannter Orte
Wenn Sie durch Winsum gehen, wähnen Sie sich in früheren Zeiten. Mit nicht weniger als 59 nationalen Denkmälern gibt es an jeder Straßenecke etwas zu sehen. Von einem Schloss bis hin zu alten Häusern und historischen Bauernhöfen: Hier finden Sie charakteristische Gebäude, die den Test der Zeit bestanden haben. Nicht umsonst hat der ANWB Winsum zum schönsten Dorf der Niederlande gewählt. Entdecken Sie das historische und schöne Winsum für sich selbst. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder vom Wasser aus.
Mächtige Mühlen: Der Wind ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit undenklichen Zeiten haben wir den Wind nach unserem Geschmack manipuliert. Mühlen sind ein gutes Beispiel dafür. Winsum hat zwei: De Ster in der Molenstraat und De Vriendschap in der Kerkstraat.
Vom Wasser aus: Natürlich begegnet man auch zu Fuß vielem, aber vom Wasser aus sehen Sie das Dorf anders. Sie sehen mehr. Sie kommen an Orten vorbei, die Sie normalerweise nicht erreichen können. Gleich um die Ecke. Das Winsumerdiep zum Beispiel hat eine reiche Geschichte. Nicht weniger als drei Werften aus dem Dorf stellten früher Boote her. (Quelle: www.visitgroningen.nl)
Und wir nehmen euch mit auf unserem Rundgang in Form einer Bildergalerie:
So langsam beenden wir unseren Bummel durch den malerischen Ort mit seinen beeindruckenden Häusern. Zuletzt kommen wir noch an der "Torenkerk" (Link) vorbei ... sozusagen die "Dorfkirche". Wer mehr über die "Turmkirche" nachlesen möchte, dem kann HIER geholfen werden.
Unser Weg führt uns zurück zum Wohnmobil, welches wohlbehalten in der Nähe vom Bahnhof auf uns wartet.
Für den Nachmittag stellen wir uns vor, an einem ruhigen Plätzchen zu stranden, gemütlich Kaffee zu trinken und alle fünfe gerade sein zu lassen. Aber schon beim ruhigen Plätzchen laufen wir in so manche Probleme hinein:
• Platz 1: direkt neben einer Straße mit viel Pfützen und sandigem Boden
• Platz 2: liegt auf einer matschigen Wiese, Platz noch nicht geöffnet
• Platz 3: Stellplatz "Camperstaanplaats Noordpolderzijl" (Link) direkt an der Küste ... hier bleiben wir !
Den Platz kennen wir von 2024. Nicht der schönste Platz, aber hat alles, was man braucht. Und er liegt ruhig !!! In dem Preis von 16 Euro ist die Nutzung der sanitären Anlagen mit drin, Strom kostet extra. Das Buchungssystem ist etwas tricky, man braucht eine spezielle App, nach Bezahlung erhält man einen Code für Schranke und san. Anlage.
Nach unserem gemütlichen Nachmittagskaffee möchten wir gerne noch eine kleine Runde spazieren gehen.
Der nahe gelegene Deich bietet sich dafür bestens an. Schnell ist er erklommen und wir können die tolle Aussicht genießen.
Und das in beide Richtungen. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zur Insel Borkum oder bis nach Usquert und Warffum.
Hier ein paar Bilder:
Wir kehren gemütlich zu unserem Wohnmobil zurück. Elli erwartet uns schon ... angeblich waren Einbrecher da, die das Fahrzeug klauen wollten, aber er habe sie erfolgreich in die Flucht geschlagen. Dafür erwartet er natürlich eine Belohnung in Form von mindestens einer Tüte Chips.
Aber heute ist Mittwoch ... Chips gibt es nur Samstags ... was meint ihr ? Hat Elli geflunkert, um an eine Tüte Chips zu kommen ? Der Verdacht liegt nahe .....
Naja, der Abend senkt sich über das Land ... auch ohne Chips, dafür mit einem Elli, der nie wieder mit uns redet !
Wäre das so schlimm ? Wir denken uns unseren Teil und sagen somit auch nur noch:
Gute Nacht ... Freunde !
von Noordpolderzijl (NL) nach Ditzum (D)
Donnerstag, 05. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Noordpolderzijl nach Ditzum
Nach einer angenehmen Nacht an dem etwas abgelegenen "Camperstaanplaats Noordpolderzijl" gibt es zuerst das obligatorische Frühstück. Elli plaudert übrigens wieder mit uns ... ist halt auch nur ein Elch. Abermals planen wir während dem Frühstück den möglichen Verlauf des Tages.
So auch heute ... über "Bad Neuschanz" (Link) überqueren wir die Grenze nach Deutschland und steuern anschließend bei "Ditzum" den "Wohnmobilstellplatz am Deich" an (Link). In Bad Neuschanz nutzen wir den Supermarkt für einen letzten Einkauf auf niederländischer Seite, außerdem gönnen wir uns am dortigen Imbiss eine Portion Kibbelinge. Auch wenn es dort nicht die Besten sind ... man kann sie essen.
INFO: Bad Nieuweschans ist ein Dorf im Nordosten der Niederlande an der Grenze zu Deutschland. Es ist Teil der Gemeinde Oldambt. Nieuweschans bedeutet „neue Befestigung“. 2009 wurde das Wort Bad dem Namen des Dorfes vorangestellt, um es als touristisches Ziel zu bewerben.
Bad Nieuweschans liegt in einem Teil des Dollart , der im 13. Jahrhundert überflutet wurde. In den 1550er Jahren wurde der Dollart durch großflächige Polderung trockengelegt . 1626 wurde das Gebiet um Oudeschans gepoldert, und im Gebiet von Nieuweschans entstand eine Siedlung, die ursprünglich Lange Akkeren hieß .
1974 wurde Bad Nieuweschans unter Denkmalschutz gestellt , und die umfassende Restaurierung des Dorfes begann. 1985 wurde die Therme Bad Nieuweschans, ein Kurort , nach der Entdeckung von Mineralwasser in 600 Metern Tiefe gegründet. (Quelle: Wikipedia)
Der letzte Einkauf in Bad Neuschanz ist schnell erledigt und wir fahren weiter. Die Grenze zu Deutschland ist nur wenige 100m vom Ort entfernt, Deutschland hat uns also schnell wieder. Die Rückkehr nach Deutschland lässt sich ganz schnell am Zustand der Straßen feststellen, die sind hier in der Ecke alles andere als gut.
Mr. Esprit wird also noch einmal so richtig durchgeschüttelt ... vermutlich das letzte Mal bei einer Reise mit uns. Ja ... ein wenig Wehmut entsteht schon, wenn man die Zeit und die vielen Reisen betrachtet, die wir mit ihm unterwegs waren. Zehneinhalb Jahre und knapp 140.000 Kilometer quer durch Europa ... da entsteht schon was !
Jetzt aber zurück zu jetzt und heute ... wir erreichen den gewünschten Stellplatz vor Ditzum und dürfen gleich die neue Schrankenanlage benutzen. Plätze sind genügend frei, der Platz ist nur gut zur Hälfte besetzt. So finden wir problemlos einen passenden Platz für uns.
INFO:
Die historischen Siel- und Warfendörfer Critzum und Jemgum prägen gemeinsam mit dem Fischerdorf Ditzum das „Endje van de Welt“, denn: Nahe dem Ortsteil Pogum mündet die Ems in den Dollart. Diese Meeresbucht bietet Interessierten im Wechselspiel der Gezeiten eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt in ihrem Wattgebiet. Imposante Gulfhöfe und romanische Backsteinkirchen stehen im Kontrast zum Emssperrwerk bei Gandersum, das der Sturmflutsicherung dient und den Kreuzfahrtschiffen aus Papenburg den Transport über die Ems sichert.
Von den Ostfriesischen Inseln in der Nordsee bis ins Binnenland erstreckt sich eine Landschaft, die abwechslungsreicher nicht sein könnte. Die Tradition rund um den Tee, die plattdeutsche Sprache, der ostfriesische Humor und der besondere Menschenschlag machen Ostfriesland einzigartig. Flankiert von den maritimen Städten Emden und Carolinensiel-Harlesiel umfasst die ostfriesische Halbinsel das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer in deren Mitte aufgereiht wie auf einer Perle die sieben Nordseeinseln liegen: Borkum, Norderney, Juist, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum und Wangerooge.
(Quelle: www.ostfriesland.de)
Wir machen uns nun auf den Weg, Ditzum und den davor liegenden Hafen zu entdecken.
Mit Hilfe der nachfolgenden Bildergalerie dürft ihr gerne mit uns gehen:
Mit dem Blick zum Emssperrwerk kehren wir zurück zum Stellplatz und damit auch zurück zum Wohnmobil.
Auch diesen Abend passiert nichts, was in irgendeiner Form erzählenswert wäre,
deswegen sagen wir jetzt schon zu euch:
Gute Nacht ... Freunde !
von Ditzum nach Werdum
Freitag, 06. März 2026
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Ditzum nach Werdum
Nach einer angenehmen Nacht gibt es logischerweise zuerst ein gutes Frühstück. Dann verlassen wir den Stellplatz von Ditzum und fahren die normale Strecke zur Stadt "Leer". Hier waren wir auch schon oft zu Besuch, meist aber nur für einen Stadtbummel ... so wie auch heute.
Aber heute haben wir das Glück, dass wir am Wohnmobilstellplatz am "Stellplatz P9 - Große Bleiche" (Link) einen freien Bereich für uns vorfinden. So stehen wir hier mal ausnahmsweise 100% korrekt. In der Vergangenheit mussten wir uns im Parkplatzbereich für PKWs eine geeignete Stelle suchen.
Auf jeden Fall liegt der Stellplatz in fußläufiger Entfernung zur Altstadt und zum Museumshafen. Auch bis in die Innenstadt (Fußgängerzone) ist es nicht wirklich weit. Also beste Voraussetzungen für einen schönen Stadtbummel. Die nachfolgende Bildergalerie liefert unser Eindrücke:
Zwischendurch haben wir uns ein ganz leckeres Fischbrötchen gegönnt. Hier in "Leer" machen wir das immer wieder gerne.
Nach etwa drei Stunden Stadtbummel kehren wir am frühen Nachmittag zum Wohnmobil zurück. Was nun ???
Wir entscheiden uns für die Fahrt an die ostfriesische Nordseeküste, an der wir schon lange vor unserer Wohnmobilzeit einige Urlaube verbringen durften.
Neben den bekannten Orten wie Carolinensiel und Neuharlingersiel haben wir z.B. auch in Werdum einst ein Urlaubsdomizil gehabt ...
... das war irgendwann Anfang der 90er Jahre, als wir noch jung und hübsch waren *lach*
Zu Werdum haben wir somit auch eine besondere Verbindung. Schon damals gab es die schöne "Windmühle" (Link) und den "Haustierpark Werdum" (Link). Beides auch heute noch ansprechende Anziehungspunkte im Ort. Damals allerdings ... gab es hier noch keinen Wohnmobilstellplatz.
Dieser wurde erst neu angelegt und erfüllt nahezu alle wohnmobilistischen Anforderungen ... der "Wohnmobilstellplatz Werdum" (Link). Als wir ankommen, ist der Platz noch leer, etwas später kommt noch ein Kastenwagen dazu.
INFO: Der idyllische Luftkurort Werdum in Ostfriesland liegt nur wenige Kilometer von der Nordsee entfernt. Besonders finden Sie Ruhe und Erholung, aber auch Unterhaltung und Kurzweil.
Werdum bietet seinen jährlich rund 20.000 Gästen ein großes Angebot an Einrichtungen zur Unterhaltung. Hierzu gehören zum Beispiel die Kneipphalle und der Haustierpark.
Kurzum, freuen Sie sich auf Ihren Urlaub in unserer "Grünen Oase" (fast) an der ostfriesischen Nordseeküste. (Quelle: www.werdum.de)
Eigentlich sah unser Plan vor, in der Nähe irgendwo Essen zu gehen. Leider wurde die Idee vermasselt, der Italiener bei der Tourist Info hat wegen Umbau / Renovierung geschlossen.
Andere Gaststätten haben ein Preisniveau, welches wir uns im Moment nicht erlauben möchten und ob die wirklich geöffnet haben ? Auf Google wollen wir uns nicht verlassen.
Also gibt es schnelle Küche im Wohnmobil ... auch kein Problem. Ansonsten ... wir lassen den Abend schön ausklingen und sagen schon einmal:
Gute Nacht ... Freunde !


