Von Gränna nach Motala
Sonntag, 10. August 2025
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Gränna nach Motala
Abermals durften wir auf dem "Ställplats GBOK" bei Gränna eine ruhige Nacht verbringen. Auch das Wetter bleibt okay, heiter bis wolkig, aber teilweise kräftiger Wind. Aber meckern wollen wir nicht, es ist gut so, wie es ist *grins*.
Kurz vor 11 Uhr schaffen wir es, den Platz zu verlassen. In den letzten Tagen wird es oft 9 Uhr Morgens, bis wir aufstehen. Irgendwie haben wir beide ein Schlafdefizit, welches unsere Körper nun ausgleichen.
Im Ort Gränna angekommen fahren wir auf der E4 am Vättern See entlang in nördlicher Richtung. Bei Ödeshög ein kurzer Stopp für einen kleinen Einkauf im Supermarkt und schon geht es weiter bis nach Vadstena. Einen passenden und kostenlosen Parkplatz (Link) finden wir neben dem Lokschuppen (Link) der Museumsbahn mit Blickkontakt zum Vadstena Slott (Link) ... zentraler geht es fast nicht !
Natürlich müssen wir erst zum Lokschuppen und Teilen der Museumsbahn schauen. Von dort haben wir ein paar Bilder mitgebracht:
Nun zieht es uns zum "Vadstena Slot", einem imposanten Wasserschloss von beachtlicher Größe. Wir haben da ein paar interessante Informationen für euch:
Der Reichstag in Västerås beschloss 1544, die Verteidigungsanlagen des Königreichs zu verstärken. Der Bau der Burg Vadstena war eine der konkreten Folgen dieser Entscheidung. Hauptzweck war der Schutz vor möglichen Angriffen aus dem Süden. Die Bauarbeiten begannen 1545.
Die entstandene Festungsanlage war rechteckig. Ein Hof war auf drei Seiten von 30 Meter breiten und 3 Meter hohen Erdwällen umgeben, außerhalb dieser befanden sich breite Gräben. Zum Vätternsee hin wurde eine starke Steinmauer errichtet, die drei separate Steingebäude verband, in deren Mitte sich ein Torhaus befand. Man erreichte es über eine Brücke über den Graben von einer schmalen Straße aus. In den vier Ecken befanden sich runde, zweistöckige Kanonentürme, von denen aus man in alle Richtungen schießen konnte.
Nur fünf Jahre nach Abschluss der Verteidigungsarbeiten beschloss Gustav Wasa, den Komplex zu einer Residenz für seinen dritten Sohn Magnus umzubauen. In dieser Phase wurden zwei hohe Turmgebäude in der südlichen Ecke des Burggeländes hinzugefügt. Die Erweiterung des späteren Burgkomplexes begann 1554 mit dem Anbau der drei Steinhäuser zum See hin. Im Laufe der Zeit wurden auch die Kanonentürme und Wälle erhöht.
Magnus’ Bruder Johan III., der sich sehr für Architektur interessierte, ließ das Schloss weiter umbauen und verwandelte das relativ einfache Gebäude in ein elegantes Renaissanceschloss im kontinentalen Stil. Durch seine Bemühungen entstand das Schloss, das wir heute als das bedeutendste erhaltene Renaissanceschloss der nordischen Länder kennen.(Quelle: vadstenaslott.com)
Auch von dem heutigen Schloss haben wir ein paar Bilder mitgebracht:
Bevor wir jedoch mit euch gemeinsam die sonntägliche Stadt Vadstena anschauen, haben wir auch darüber noch ein paar Informationen für euch:
Vadstena entstand im Zusammenhang mit der Gründung des Birgittinenklosters im 14. Jahrhundert und bekam im Jahr 1400 von Königin Margareta das Stadtrecht. Das Kloster, das sich im folgenden Jahrhundert zum geistlichen Zentrum und aufgrund von Schenkungen zum größten Grundbesitzer Schwedens entwickelte, förderte die Entwicklung der Stadt. Darüber hinaus wurde Vadstena zu einem wichtigen politischen Treffpunkt. Nach der Reformation nahm die Bedeutung des Klosters ab, das schließlich 1595 geschlossen wurde.
Das Stadtzentrum, heute eine Fußgängerzone, folgt in seinem Grundriss der mittelalterlichen Anlage. Aus dem Mittelalter sind noch etwa zwanzig Gebäude erhalten, darunter das älteste Rathaus Schwedens, erbaut im 15. Jahrhundert.
Dominiert wird die Stadt von den Resten des Klosters Vadstena mit der Klosterkirche (Vadstena klosterkyrka) nördlich der Altstadt und der Wasaburg Schloss Vadstena (Vadstena slott) westlich der Altstadt. (Quelle: Wikipedia)
Und nun die Bilder von unserem Rundgang durch die Stadt inkl. einer "Fika":
Zurück am Wohnmobil planen wir den weiteren Verlauf des restlichen Tages. Die Entscheidung fällt auf die Stadt "Motala", genauer gesagt auf einen dortigen Stellplatz. In Motala gibt es mehrere Stellplätze und wir haben mal wieder so ein richtig goldenes Händchen bei der Platzwahl. Aber "golden" ist weit übertrieben ... eher ein "braunes" ... oder sagen wir gleich: es war ein Griff ins Klo !!!
Vor allem, wenn man einen Platz online reserviert (240 SEK), den man vorher nie gesehen hat, dann ist das extra blöd.
Also fahren wir den Platz (Link) an und stehen dort vor einem verschlossenen Tor. Ein Zahlencode muss eingegeben werden ... habe keinen Zahlencode, sagt Rainer. Hinter uns hält ein PKW, eine Frau steigt aus ... tip tip tip ... das Tor öffnet sich ... wir fahren hinein und stellen uns auf den ersten freien Platz.
In der Zwischenzeit haben wir auch den Code ... kam per Mail, jetzt erst gesehen. Was wir auch noch feststellen: wir haben Platz 10 reserviert und stehen aber auf einer anderen Nummer ... umparken ? Nein, wir bleiben an der Einfahrt nahe der Straße und der Bahnlinie stehen. Dann ist das alles besser zu hören, vor allem nachts ... *grummel* ...
Abgesehen von all dem genannten ... man fühlt sich wie in einem Gefängnis, dafür aber mit Toiletten und Dusche, sowie Strom ... was gibt es da noch zu meckern ??? Ein paar Bilder haben wir noch:
Na gut ... wir wissen ja jetzt, wie wir raus und rein kommen. Der Zahlencode muss übrigens auch am Ausgang verwendet werden, sonst "kommst du net raus". Mr. Esprit haben wir im Gefängnis stehen gelassen, wir machen Motala per Pedes unsicher.
Gibt es über Motala etwas Informatives ? Ja, gibt es ... HIER:
Mit 44.000 Einwohnern ist Motala die drittgrößte Stadt in Östergötland – nach Linköping und Norrköping. Motala liegt am Vätternsee und hat innerhalb der Kommune viele weitere Gewässer: den Göta Kanal, den Fluss Motala ström, den großen See Boren und 185 kleinere Seen, die vor allem in den waldreichen Gebieten nördlich vom Göta Kanal liegen. Die Stadt nennt sich deshalb neuerdings auch Östergötlands Seenstadt („sjöstad“).
Rechnet man alle Uferstrecken zusammen, soll man so auf 50 km „Küste“ kommen. Die Gegend ist also ein Paradies für Badegäste, Angler, Wassersportler und Freizeitkapitäne.
Das Hafengebiet im Zentrum der Stadt ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Es gibt kleine Läden, Cafés, Eiscafés, Restaurants, Fahrradverleih, ein Motormuseum (mit einer der größten Rolls-Royce-Sammlungen Schwedens), einen Gästehafen (der größte am Göta Kanal) und das Ausflugsboot M/S Sverker. Das ganze Treiben dreht sich dabei um den Göta Kanal. (Quelle: www.schwedentipps.se)
Nachfolgend die Bilder von unserem Stadtbummel:
Gemütlich kehren wir zu unserem "Gefängnis" zurück. Wir haben ja gelernt: mit dem Code kommt man "rein (und raus)" ... *lach*
Übrigens: heute Abend passiert nichts, was man hier noch sinnvoll erzählen könnte.
Deswegen sagen wir jetzt zu euch:
Gute Nacht ... Freunde !
Von Motala nach Eskilstuna
Montag, 11. August 2025
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Motala nach Eskilstuna
Erwartungsgemäß ist der von uns gewählte Stellplatz in Motala keine wirkliche Empfehlung. Oropax wären hier ganz sinnvoll gewesen ... um es kurz zu machen, die Nacht über waren die Autos das kleinere Probleme, aber ab 5 Uhr morgens wurde die Straße zur Rennstrecke und die Bahn ist fast im Minutentakt gefahren.
So erklären wir die Nacht recht früh für beendet, stehen auf und frühstücken.
Für heute steht eine längere Fahrt auf dem Plan. Von Motala bis Julita sind es 115 Kilometer (Link), das sind fast zwei Stunden Fahrt. Entlang dieser Strecke gibt es wenig, was sich lohnen würde, anzuschauen. Also beißen wir in den sauren Apfel.
In Julita gibt es ein sehenswertes Freilichtmuseum, ein Herrenhaus, Gastronomie und vieles mehr. Wir reden vom "Julita Gård" (Link).
Dort angekommen fahren wir zum recht großen Parkplatz. Durch entsprechende Schilder wird man informiert, dass das Parken kostenpflichtig ist. Bezahlt werden soll mit der "Aiomo Park-App". Aber es funktioniert nicht so, wie es wohl sollte. Der Platzcode wird nicht angezeigt, so kann man nicht bezahlen.
Wir sehen andere, die auch versuchen zu bezahlen ... auch die haben Probleme. Letztendlich gehen wir zur Rezeption am Eingang und erklären unser Problem. Ja, das sein bekannt, bei Ausländern funktioniert das System nicht richtig. Sie notieren unser KFZ Kennzeichen und damit sei alles in Ordnung. Also gut ... glauben wir mal *grins*.
Etwas Informatives haben wir gefunden: Der Park in Södermanland gehört zum Nordiska Museet und zeigt ein Schweden um die Zeit 1900. Ein Großgrundbesitzer, der, wie in dieser Zeit üblich, anfing alte Gebäude zu sammeln und zu idealisieren. Die Erben erkannten den Wert für die Allgemeinheit und schenkten 1941 die Anlage dem Nordischen Museum.
Und so können wir uns in dieser wundervollen Anlage tummeln, genießen und uns nicht satt sehen an den übervollen Blumenbeeten und historischen Gebäuden. Dazu findet sich im Garten ein Genpool mit 100 Apfelbaumsorten. Und auch für die Kinder haben die Schweden etwas besonderes gezaubert: Die Gebäude von Petterson und Findus finden sich im Park. Originalgetreu, aber um 20% verkleinert. So finden sich die Kleinen in einer für sie passenderen Umgebung wieder. Mit unglaublich vielen, verspielten Details, haben nicht nur Kinder ihren Spaß.
(Quelle: womo.blog/2017/08/04/schweden-sehenswert-julita-gard/) ... Mit einer Bildergalerie wollen wir euch das Gesehene zeigen:
Vielleicht habt ihr nun auch Lust bekommen, beim "Julita Gård" bei Gelegenheit vorbei zu schauen.
Interessant ist es auf jeden Fall und wir gestehen, nicht alles gesehen zu haben ... die Anlage ist riesengroß !
Nach dem guten Essen kehren wir zum Wohnmobil zurück und fahren die nächste Station an.
Und so erreichen wir knapp eine Stunde später die Stadt "Eskilstuna" und finden den dortigen "Stellplatz" (Link) vor, direkt am Wasser liegend und praktisch im Zentrum für 100 SEK die Nacht.
Skeptisch schauen wir uns um ... wird der Platz nachts ruhig sein ? Kommen abends Jugendliche mit dröhnender Musik ? Wir sagen es schon mal vorab: Abends waren ein paar junge Männer da, haben sich gegenseitig ihre coolen Autos gezeigt und eine Stunde später waren die wieder weg und den Rest der Nacht war es ruhig.
Hier noch eine INFO von "www.schwedentipps.se": Eskilstuna, Sörmlands größte Stadt
Eskilstuna ist lebendig und mit knapp 70.000 Einwohnern eine richtige Stadt, die größte in Sörmland. In der Tat liegt Eskilstuna in Schwedens Liste mit den größten Städten auf Platz 17. Dank einer beliebten und kräftig wachsenden Universität (Mälardalens högskola) zieht es auch viele junge Leute nach Eskilstuna.
Munktellstaden ... Heute sind in diesem Stadtviertel ein Science Center, ein großes Hallenbad, eine Mehrzweck-Sporthalle (Stiga Sports Arena), ein Industriemuseum, ein Kunstmuseum und ein Konferenzzentrum zuhause. Die ursprüngliche Ziegelsteinromantik hat man zum Glück bewahrt.
Johan Theofron Munktell hatte hier im 19. Jahrhundert eine mechanische Werkstatt aufgebaut, die um 1880 herum zu einem der größten schwedischen Unternehmen wuchs. Später war Munktell u. a. ein Produktionsstandort für Volvo Baumaschinen.
Mehr könnt ihr gerne auf der o.g. Webseite nachlesen. Rund um den Stellplatz haben wir ein paar Bilder für euch gesammelt:
Noch eine Erwähnung zu der Motorstörung von Mr. Esprit vor einer Woche ... nichts passiert, er läuft normal !
Aber: wir haben noch 5 Wochen vor uns und mal soll den Tag nicht vor dem Abend loben !
Übrigens: heute Abend passiert nichts, was man hier noch sinnvoll erzählen könnte.
Von den jungen Männern haben wir ja schon geschrieben !
Deswegen sagen wir jetzt zu euch:
Gute Nacht ... Freunde !
Von Eskilstuna nach Arboga
Dienstag, 12. August 2025
Detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Eskilstuna nach Arboga
Die Nacht war recht ruhig, auch die Morgenstunden (und das mitten im Zentrum einer großen Stadt) ... also erst einmal ordentlich frühstücken. Außerdem haben wir abermals Sonnenschein bei super blauem Himmel. So ist doch alles in Ordnung !
Und was haben wir dann auf dem Plan stehen ? Vielleicht könnt ihr euch das schon denken ... nur wenige 100m entfernt liegt das Technikmuseum "Munktell Museet" (Link), das haben wir gestern schon erwähnt. Da geht es heute hin ... Mr. Esprit hat also erst einmal Pause.
Das Fabrikviertel "Munktellstaden" in Södermanlands größter Stadt "Eskilstuna" kann als eine Wiege von Volvos Nutzfahrzeugen betrachtet werden, die Traktoren und Mähdrescher ebenso umfasst wie Bagger, Radlader und Muldenkipper. Produziert wird in Eskilstuna zwar nicht mehr, dafür zog die Zentrale von Volvo Construction Equipment 2023 hierher. Interaktiv und ansprechend – auch für Laien und Familien – schildert das Munktellmuseet beinahe 200 Jahre Industriegeschichte.
(Quelle: https://www.svensk.de/reisefuehrer/munktellmuseet/)
Wer gerne mehr über das Museum und seine Geschichte nachlesen möchte, kann dies gerne mittels des Quellennachweises tun.
Schon der Weg vom Stellplatz zum Museum ist mehr als beeindruckend.
Auf wenigen Metern sieht man eine Zugbrücke, eine Schleuse, furchterregende Kanonen und mehr !
INFO:Die Sammlung des Museums umfasst Produkte aus verschiedenen Epochen des fast zweihundertjährigen Unternehmens – von Werkzeug- und Dampfmaschinen aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu modernen Baumaschinen. Anhand der Sammlung können Sie die Entwicklung der Produkte im Laufe der Zeit verfolgen und Beispiele der bahnbrechenden Ingenieurskunst bewundern, die Schweden ins Industriezeitalter führte. Alle Sammlungsgegenstände sind restauriert und größtenteils funktionstüchtig. Im Museum können Sie mehrere Motoren laufen lassen, was für die Besucher meist ein spannender und wertvoller Moment ist!
Volvo Construction Equipment ist einer der weltweit größten Hersteller von Baumaschinen. In unserer Ausstellung sehen Sie die Entwicklung von den ersten Radladern, Gradern und Motorwalzen mit sehr interessanten Fakten über die Maschinen, die zum Aufbau Schwedens beigetragen haben.
Traktoren, die Arbeitstiere der Landwirte, liegen vielen von uns besonders am Herzen. Hier finden Sie viel Wissenswertes über unsere Traktoren von damals bis hin zu Modellen, die noch heute auf den Höfen unseres langgestreckten Landes zu finden sind.
Innovative Kraftpakete: Der Motor ist das Herzstück unserer Baumaschinen und Traktoren. Wir fertigen aber auch Motoren für Boote, Dreschmaschinen, Pumpen, Mühlen und Steinbrecher. (Quelle: munktellmuseet.com)
Und jetzt haben wir eine umfassende Bildergalerie für euch:
Auch vor dem Museum gibt es noch einige interessante Exponate zu sehen. Die Eintrittspreise für das Museum sind übrigens moderat:
Normalpreis: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50 SEK
Kinder (0–9): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0 SEK
Kinder (10–16): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30 SEK
Studenten: . . . . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30 SEK
Rentner: . . . . . . . . . . . ....... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30 SEK
Familien: . . . . . . . . . . . . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . .100 SEK
Wir sind übrigens als "Rentner" durchgegangen ... aber das sind wir ja auch ! Hier in Schweden gilt man übrigens mit 65 Jahren automatisch als Rentner. Einen Nachweis muss man dafür nicht erbringen. Es gilt "auf Treu und Glauben".
Eigentlich war noch ein Stadtbummel angedacht, aber Mona hatte dazu irgendwie nicht so richtig Lust. Also haben wir umgeplant und sind zum "Tuna Park" (Link) gefahren, einem großen Einkaufszentrum außerhalb der Stadt.
Da wir letztes Jahr hier schon einmal waren, kennen wir uns ein wenig aus. Neben allerlei verschiedenen Geschäften gibt es auch die verschiedensten Möglichkeiten, etwas Leckeres zu essen. Wir entscheiden uns wieder für das Buffet bei einem Asiaten und können uns so ordentlich sättigen.
Ein Einkauf in einem Supermarkt vervollständigt unsere Tour durch das Einkaufszentrum.
Anschließend geht es zurück zum Wohnmobil. Wir brauchen eine Bleibe für die Nacht und diesbezüglich haben wir eine "dumme" Idee ... !
Normalerweise wären wir wieder auf den Stellplatz in der Stadt gefahren, aber nein, es muss etwas anderes sein ... etwas Besonderes muss es sein und etwas sehr Ruhiges ... da kommt uns der Stellplatz außerhalb von "Arboga" in den Sinn.
Diesen Platz an einem Mühlen- und Industriemuseum haben wir letztes Jahr entdeckt: "Verkstaden Jädersholme" (Link) und da es uns seinerzeit gut gefallen hat, probieren wir es wieder. Die Anfahrt von über 40 km ist nicht besonders intelligent, weil wir morgen die Strecke komplett wieder zurück fahren müssen.
Aber man gönnt sich ja sonst nichts *lach*
Wir erreichen problemlos den Stellplatz entlang einer landschaftlich schönen Strecke. An dem Platz hat sich nur wenig geändert. Man hat die Plätze eindeutig parzelliert und die Anzahl der Wiesenplätze auf 8 erhöht (früher 3). Wir nutzen die freie Wiese um einen uns gefälligen Platz auszusuchen.
Nach dem Info-Abschnitt kommen noch ein paar nette Bilder von diesem Platz inkl. der Außenanlagen:
Willkommen im Jädersbruk Museum
Sollten Sie zufällig an einem Dienstagnachmittag vorbeikommen, sind unsere tagesruhezeitlichen Mitarbeiter in der Regel nach 13-17 Uhr vor Ort und können das Museum dann für Interessierte öffnen. Sie können sich frei (kostenlos) in unseren Freiluftausstellungen umsehen. Sie können die Flügel der Geschichte spüren, die aus dem Schmiedegeschäft stammt, das Gustav Vasa 1551 an diesem wunderschönen Ort gründete. In der Umgebung gibt es Informationstafeln und auch QR-Codes, sodass Interessierte sich die Geschichte von Jädersbruk anhören können.
Einige der Dinge, die Sie bei uns sehen können:
- Maschinenbaugeschichte in Form von Groß- und Kleinmotoren
- Jädersbruks Geschichte, Bilder und Beispiele der hier geschmiedeten Dinge
- Agrargeschichte, Werkzeuge usw.
- Naturpfad, auf dem Sie die wunderschönen Gebäude und die Umgebung entlang des Flusses Arboga sehen können.
- Antikes Relikt mit Schlacke aus den alten Schmieden.
- Sehen Sie, wie Wind- und Wasserkraft genutzt werden können.
- Beobachten Sie den alten Schmied Ambrosius Frisk bei der Schmiedearbeit, während Sie sich der Schmiede nähern
Der Eintritt ins Museum beträgt 50 SEK für Erwachsene, Kinder unter 15 Jahren haben freien Eintritt.















