Anreise (Teil 1) nach Coswig
Montag, 21. September 2026
Die detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von zu Hause bis Coswig
Unsere Anreise nach Schweden behandeln wir so kurz wie möglich, schließlich wollt ihr ja sicher mehr über das Zielgebiet Schweden erfahren.
Unsere Käthe steht zu Hause startbereit in der Einfahrt. Ein letzter Kontrollgang, ob alles in Ordnung ist ... Elli sitzt schon am Fenster und schaut raus, er hofft auf die baldige Sichtung eines Elchmädchens ... da kann er aber noch lange warten, oder was meint ihr ?
Gegen halb zehn Uhr morgens starten wir von zu Hause aus gen Norden. Alles läuft planmäßig. So kommen wir recht entspannt kurz nach 13 Uhr wohlbehalten an dem recht neuen Stellplatz neben der "Marina Coswig" an, er nennt sich "Stellplatz an der Elbe" (Link).
Leider ist es draußen etwas unbeständig, so gönnen wir uns erst einmal im Wohnmobil eine gemütliche Zeit.
Später klart es auf und die Sonne kommt heraus. Nun wagen wir einen Spaziergang zu dem nahe gelegenen Metzger. Dort erstehen wir ein paar leckere Dinge, die wir uns zum Teil schon ... kaum zurück im Wohnmobil ... schmecken lassen.
Der Platz, der mittags noch schwach besucht war, füllt sich gegen Abend zusehends. Als wir uns in unsere gehobene Klasse von Betten zurück ziehen, ist der Platz praktisch voll. Somit sagen wir jetzt nur noch:
Gute Nacht ... Freunde !
Anreise (Teil 2) nach Rostock
Dienstag, 22. September 2026
Die detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Coswig nach Rostock
Gegen 9:30 Uhr schaffen wir den Absprung vom "Stellplatz an der Elbe". Allerdings nicht ohne vorher noch den Urin-Kanister an der abseits gelegenen Entsorgungsstation zu leeren, da wir nicht wissen, wann das wieder möglich sein wird.
Zügig kommen wir auf die A9, der Verkehr ist lebhaft, aber es läuft prima. Ebenso im weiteren Verlauf entlang der A10. Manche Baustelle nervt etwas, aber der Verkehr läuft. Auf der A24 wird es dann deutlich entspannter. Als ersten Zwischenstopp fahren wir das "Hansa Center" vor den Toren von Rostock an. Wir denken an eine kleine Stärkung (Sauerfleisch mit Bratkartoffeln) und erst anschließend an die Weiterfahrt nach Rövershagen.
Letztendlich erreichen wir gegen 15:30 Uhr den Parkplatz vom "Karls Erlebnis-Dorf" (Link) in Rövershagen. Die Parkplätze auf der Wiese sind gesperrt ... aber wir haben Glück und bekommen im geteerten Bereich einen Parkplatz.
Das Erlebnis-Dorf ist für uns eine gern genutzte Möglichkeit, etwas Zeit zu verbringen und zu stöbern. Hier dazu ein paar Bilder:
Zurück am Wohnmobil entscheiden wir uns dazu, die Nacht hier auf dem Parkplatz zu verbringen. Eine Infrastruktur ist hier zwar nicht vorhanden, brauchen wir auch nicht. Die Übernachtung ist zwar kostenpflichtig (10 Euro), aber das akzeptieren wir.
Nun ... passieren tut heute hier nichts mehr. Wir beobachten das allgemeine Treiben auf dem Parkplatz, der sich ab 19 Uhr deutlich leert. Wir genießen unser Abendessen bei Brot mit Wurst oder Käse und auch ein Bierchen darf den Weg in den Magen finden.
Damit wird es nun auch langsam Zeit zu euch zu sagen:
Gute Nacht ... Freunde !
Anreise (Teil 3) nach Trelleborg
... und im weiteren Verlauf bis Kåseberga am Mittwoch, den 23. September 2026
Die detaillierte Übersichtskarte für die Fahrt von Rostock nach Kåseberga
Schon kurz vor sieben Uhr morgens haben wir den "Self Check-In" am Überseehafen von Rostock erfolgreich hinter uns gebracht und stehen auf der Wartespur. Die Nacht auf dem Parkplatz beim "Karls Erlebnis Dorf" war übrigens frei von Störungen und recht ruhig.
Nun heißt es warten auf das sog. "Onboarding", also das Auffahren auf die Fähre. Diese liegt schon am Anleger, so dürfte es nicht mehr all zu lange dauern. Allerdings wurde es dann doch neun Uhr bis wir, mit unserem am Buffet geholten Frühstück, am Tisch sitzen.
Diesmal haben wir übrigens keine Tageskabine gebucht, es ist auch nicht so viel los auf der Fähre wie sonst in der Hauptsaison. Nach dem reichhaltigen Frühstück schauen wir uns auf der etwas betagten Fähre "Huckleberry Finn" um. Davon haben wir ein paar Bilder mitgebracht:
Kurz nach 15 Uhr ist es soweit ... wir erreichen den Anleger von Trelleborg. Es dauert nicht lange und wir können das Schiff verlassen ... wir haben ab jetzt schwedischen Boden unter den Rädern und für Käthe ist es die erste größere Tour mit uns.
Vom Schiff aus fahren wir direkt zu einem Supermarkt. Allerdings wählen wir diesmal nicht den in der Nähe vom Hafen, sondern einen, der an der anderen Seite der Stadt zu finden ist. Parkplatz ist kein Problem, also nichts wie rein mit uns. Elli bleibt als "Wachelch" zurück und passt auf Käthe auf.
Nur zur Erinnerung: Käthe ist ja die Nachfolgerin von Mr. Esprit, der uns über 10 Jahre wohlbehalten durch Skandinavien gebracht hat. Zusammen mit der Übernahme von Käthe sind auch Rainers erhebliche Probleme mit der Hüfte entstanden. Vielleicht habt ihr die entsprechenden YouTube-Filme gesehen. Das ist nun Geschichte.
Erfolgreiche OP Mitte Juli, anschließend eine gute Reha, gefolgt von kompetenter Krankengymnastik. Vor gut einer Woche beim Operateur vorstellig geworden: es ist alles gut, wir können ruhigen Gewissens auf Reisen gehen.
So haben wir die Fähre recht kurzfristig gebucht und sind nun in Schweden gelandet. Vom ersten Einkauf auf schwedischem Boden haben wir ein paar Bilder mitgebracht:
Der erste Einkauf ist erfolgreich verstaut und wir überlegen den weiteren Verlauf des Tages. Aber es ist mittlerweile schon 16:30 Uhr, es macht also Sinn, einen Stellplatz aufzusuchen. Die Entscheidung fällt auf den Stellplatz bei "Kåseberga" (Link), den wir schon öfters für die erste Nacht auf schwedischem Boden auserkoren haben.
Auf der Fahrt dorthin einzelne Schauer, der blaue Himmel ist verschwunden. Unabhängig davon erreichen wir gut eine Stunde später den Stellplatz, der gegenüber unserem letzten Besuch sich fast zu einem kleinen Campingplatz gemausert hat. Viele Plätze mit Strom, WC und Dusche sind nun verfügbar, ein Angebot, was nicht jeder unbedingt braucht.
Mit dem Platzwart besprechen wir das Notwendige (auf englisch), dann lassen wir uns nieder. Wir haben uns für eine Nacht entschieden, da wir nicht wissen, wie gut oder schlecht das morgige Wetter sein wird. Ziemlich relaxed verbringen wir den restlichen Abend im Wohnmobil ... hier wird es schon nach 20 Uhr so langsam dunkel.
Deswegen sagen wir jetzt nur noch zu euch:
Gute Nacht ... Freunde !


