2017/18: Wintertour nach Dänemark (Teil 1)

am Stellplatz Hodenhagen

am Stellplatz Hodenhagen

Montag, 25. Dezember 2017:

Kurz vor 14Uhr schaffen wir es, dem diesjährigen „Weihnachtsstress“ ade zu sagen und die 148 Pferdchen unseres rollenden Heimes in den Galopp zu versetzen. Zügig kommen wir voran, sowohl Wetter als auch der Verkehr sind auf unserer Seite.

So kommen wir auch schon kurz nach 18 Uhr auf dem Stellplatz in Hodenhagen an, der schon oft unser Ziel gewesen ist, wir gönnen uns noch ein kleines Abendessen (kalte Küche) und sehen den Rest des Abends fern.

Schon um 22 Uhr lassen wir uns erschöpft in die Betten fallen.

Wohnmobilhafen Cafè Eiderblick

Wohnmobilhafen Cafè Eiderblick

Dienstag, 26. Dezember 2017:

Unsere Lebensgeister regen sich gegen 08:30 Uhr. Wir frühstücken in Ruhe, dann brechen wir zur Weiterfahrt auf. Das Tagesziel heute soll das kleine Städtchen Rendsburg sein. Gegen 13 Uhr treffen wir auf dem „Wohnmobilhafen Cafè Eiderblick“ ein. Wir erledigen die Formalitäten (15€ Platzgebühr … zu zahlen in Münzen, aber nicht mehr als 15 Stück ...)

Dann brechen wir auf in Richtung Altstadt. Im Vorfeld haben wir erfahren, dass hier noch der Weihnachtsmarkt bis zum 07.01.2018 geöffnet und auch heute am 2. Weihnachtsfeiertag. Der Weihnachtsmarkt ist überschaubar, wäre die Eisbahn nicht, dann wäre der Platz nur halb gefüllt.

Da uns der kleine Hunger quält, spazieren wir zuerst in die Innenstadt und landen schließlich bei einem Schnellchinesen. Nicht unbedingt Spitzenqualität, aber Preis-Leistung ganz o.k., so ziehen wir gut gesättigt weiter. Die “Marienkirche” hat leider geschlossen, so können wir sie nicht besichtigen.

Spaziergang durch Rendsburg

Auf dem Weihnachtsmarkt gönnen wir uns dann noch ein Glas Glühwein, dann spazieren wir zurück zum Wohnmobilhafen. Erst hier merken wir, wie kalt Po und Beine bei dem kräftigen Wind geworden sind und genießen die Wärme im Fahrzeug. So bleiben wir den Rest des Abends im Fahrzeug, hören Musik und sehen fern. Der Wind draußen wird stärker und stärker ...

Mittwoch, 27. Dezember 2017:

Schleswig - am Hafen

Schleswig - am Hafen

Die Nacht blieb ruhig, wir stehen gegen 9 Uhr auf, duschen und frühstücken in Ruhe. Dann Entsorgung von Brauchwasser und Fäkalien vom Wohnmobil, dann starten wir. Es heißt als erstes tanken, dann fahren wir stadtauswärts in Richtung Autobahn A7. Wir entdecken den Supermarkt „Sky XXL“ … und müssen dort hinein ;-)

Nach dem Einkauf Weiterfahrt bis nach Schleswig. Nach Angaben auf der Homepage ist der Stellplatz zwar geschlossen, aber man kann trotzdem dort parken. Dies war dann auch unser Ziel. Die Parkplätze waren zwar reserviert für Bootseigner, aber auf Nachfrage beim Bistro sei dies kein Problem.

Wir spazieren in Richtung Altstadt und kommen als erstes zum "St.-Petri-Dom". Eine Besichtigung ist hier natürlich Pflicht.

Als wir den wunderschönen Dom verlassen, regnet es etwas … Grund genug für uns, im nahe gelegenen „Kleinen Traumcafè" auf Kaffee & Kuchen einzukehren.

Schleswig - St.Petri-Dom

Gut gesättigt mit Kuchen und Flammkuchen spazieren wir weiter in die Fußgängerzone. Ein paar Geschäfte werden durchstöbert, auch der Weihnachtsmarkt wird kurz besichtigt. Da es immer wieder mehr oder weniger regnet, spazieren wir zum Wohnmobil zurück und überlegen, wie der restliche Tag weiter gehen könnte … wir müssen noch eine Gasflasche tauschen und wollen eigentlich auf einen Stellplatz mit Strom. Wir entschließen uns für die Weiterfahrt gen Norden.

Bei Flensburg entdecken wir einen Baumarkt und tauschen dort schnell die leere Gasflasche. Nun haben wir für die weitere Tour genügend Gas an Bord und können weiter fahren. Nach dem Grenzübertritt nach Dänemark steuern wir Sønderhavn an mit der Hoffnung, dort bei „Annies Kiosk“ leckeren HotDog genießen zu können.

leckerer Erbseneintopf ...

leckerer Erbseneintopf ...

Fast erwartungsgemäß hat dieser geschlossen, so steuern wir den Wohnmobilstellplatz am Hafen von Aabenraa an und lassen uns hier für die Nacht nieder.

Zum Abendessen gibt es (im Herbsturlaub) aus Schweden importierten Erbseneintopf mit deutschen Bockwürstchen. Gegessen wird das Ganze in Dänemark … wir sind also international ;-)

Den restlichen Abend genießen wir mit fernsehen und horchen dem Geballere draußen in der Stadt zu, mit dem die Dänen ihr Geld in den Himmel schießen … bis Silvester ist es ja noch etwas hin …

Donnerstag, 28. Dezember 2017:

Die Nacht war dann doch recht ruhig und so schlafen wir bis kurz nach 9 Uhr. Unsere Körper haben da wohl etwas Nachholbedarf …

Da heute strahlend blauer Himmel ist, starten wir nach dem Frühstück zu einem Spaziergang am Hafen entlang zur Innenstadt von Aabenraa. In diversen Geschäften wird gestöbert und irgendwann kommen wir noch zu der “Nicolai-Kirche” im Zentrum und besichtigen diese auch noch. Auf dem Rückweg zum Stellplatz wollen wir noch im “Cafè Kridt” einkehren, aber die Idee hatten wohl auch gefühlt gut 100 weitere Mitmenschen. Also ohne Kaffee weiter … aber an einer Tankstelle bei der Hauptstraße gönnen wir uns einen original dänischen Fransk Hot Dog … wenigsten etwas, und preiswert dazu.

Aabenraa - Spaziergang

Zurück am Stellplatz planen wir kurz die Weiterfahrt. Wir möchten die Küste entlang fahren (so weit möglich) und als nächstes den kleinen Hafen von Årøsund anfahren. Dies gelingt uns auch recht gut. In Årøsund spazieren wir gemütlich ein wenig an dem Fischereihafen entlang und entdecken dann dort auch einen (anscheinend neuen) Wohnmobilstellplatz. Ein paar Fotos für die Stellplatzseite, dann fahren wir auch schon weiter.

Årøsund Havn

Stellplatz am Hafen - Blick zur Werft

Stellplatz am Hafen - Blick zur Werft

Über Haderslev und Kolding steuern wir die Stadt Fredericia an. Hier soll es zwei Wohnmobilstellplätze geben. Beide schauen wir uns an, entschließen uns dann aber für den kostenpflichtigen Stellplatz am Hafen, da uns der andere von der Lage nicht sicher und nicht schön genug war.

So lassen wir uns am Hafen nieder und machen es uns im Wohnmobil gemütlich. Es ist 17 Uhr und schon stockfinster.

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Freitag, 29. Dezember 2017:

Wieder wird es 9 Uhr morgens, bis sich die Lebensgeister bei uns melden, aber wir haben ja Urlaub, passt schon ;-)

Wir frühstücken in aller Ruhe und dann brechen wir auf zur Weiterfahrt. Das gut 20km entfernte Städtchen Vejle ist unser heutiges Ziel. Recht schnell finden wir auf einem größeren Parkplatz bei der Hauptpost einen geeigneten Parkplatz, der zudem auch nicht weit von der Fußgängerzone entfernt ist.

Nach wenigen Gehminuten haben wir das Einkaufzentrum „Bryggen“ erreicht, zugleich sozusagen das Tor zur Fußgängerzone. Es ist viel los heute, aber das ist wohl zwischen den Tagen in jeder Stadt normal. So spazieren wir gemütlich durch die Fußgängerzone und sind überrascht über die vielen kleinen Läden, Cafès usw., in kaum einem Haus ist ein Laden leer, die Fußgängerzone wirkt aufgeräumt und sauber.

Wir unterbrechen den Stadtbummel nur mit einer kleinen Kaffeepause bei einem kleinen Bäcker in „Mary's Arkade", dann spazieren wir langsam wieder zum Wohnmobil zurück.

Vejle - Stadtbummel

Als nächste planen wir den Stop bei einem Supermarkt am Rande der Stadt und werden mit dem Supermarkt "Bilka" auch entsprechend fündig. Hier hat man den Eindruck, dass ab 2018 das Einkaufen verboten wird ... so viel ist hier los.

Mit etwas Glück finden wir einen geeigneten Parkplatz und gehen einkaufen. Mineralwasser, Bier und diverse Lebensmittel werden erstanden und im Wohnmobil verstaut. Stärkung verschaffen wir uns noch im Burgerrestaurant „Carl's Jr. Danmark (Vejle)”. Die Burger hier sind sehr lecker und groß.

Als Übernachtungsplatz haben wir einen Stellplatz nahe Århus ins Auge gefasst. Über die Autobahn nur knapp eine Stunde Fahrt, das ist am späten Nachmittag problemlos machbar. So treffen wir kurz vor 17 Uhr an der “Egå Marina”, ca. 10km nördlich von Århus, ein und klären auch sogleich die Formalitäten am Automaten beim Hafenkontor.

Es ist frisch heute, mäßiger Wind bei nur 2-3° C, es ist halt Winter ;-)

im Supermarkt Bilka & am Stellplatz Egå Marina

    • Eingang zu BILKA

    • im Burgerrestaurant

    • Stellplatz "Egå Marina"

Samstag, 30. Dezember 2017:

im "Randers Regnskov"

im "Randers Regnskov"

Wir kommen heute nicht aus den Federn, draußen wird es nicht richtig hell, alles grau in grau. Eigentlich wollten wir noch duschen, aber bei dem Wetter zieht es uns nicht hinaus. So stehen wir irgendwann doch auf und frühstücken in Ruhe.

Wir überlegen, wie wir den heutigen Tag gestalten können. Mittlerweile regnet es etwas, ein Stadtbummel in Århus macht also keinen Sinn. Wir entscheiden uns für Randers und wollen dort den tropischen Zoo „Randers Regnskov“ besuchen. Dieses Vorhaben ist ja in den letzten Jahren oft gescheitert wegen Parkplatzprobleme.

Heute klappt es vorzüglich, ohne Probleme bekommen wir einen passenden Parkplatz direkt am Zoo und sind auch schnell drin im „Randers Regnskov“.

Der Zoo ist in mehrere Bereiche unterteilt und stellt Tier- und Pflanzenarten aus tropischen Gebieten rund um den Globus dar. Abgesehen davon, dass auf Grund der tropischen Verhältnisse der Tag recht schweißtreibend war … es hat mal wieder richtig Spaß gemacht !

Die schöne Zeit heute möchten wir mit einer umfassenden Bildergalerie mit euch teilen. Wenn ihr diese sehen möchtet, dann klickt bitte auf den folgenden Aktionsbutton:

am Stellplatz Voerså Fiskerleje

am Stellplatz Voerså Fiskerleje

Nach dem Zoo ist noch ein kleiner Einkauf notwendig, dann geht es auf die Autobahn E45 weiter gen Norden. An Aalborg vorbei steuern wir Frederikshavn an. Wenige Kilometer vor der kleinen Stadt liegt der Stellplatz ”Voerså Fiskerleje”, das Ziel für heute. Als wir eintreffen, ist der Stellplatz leer, wie eigentlich erwartet. Schnell haben wir einen Platz eingenommen, checken die Zugänglichkeit von Toiletten und Duschen, dann Strom anschließen … letztere klappt nicht wirklich ... an keiner der Steckdosen ist Strom !!!

Also Platzwechsel, nächste Steckdosenkombi probieren … auch hier kein Strom *megagrummelschimpf*. Da kommt eine Frau vorbei und spricht Rainer in deutsch an, ob sie helfen kann. Wir probieren zusammen noch weiter … ohne Erfolg.

leckeres Abenessen in der Röhre

leckeres Abenessen in der Röhre

Sie drückt mir die Leine von ihrem Hund in die Hand und zückt ihr Handy und beginnt mit irgendjemand auf dänisch zu telefonieren. Wir verstehen nur, hier stehen Deutsche mit einem WoMo und die brauchen Strom, dann läuft die Frau los, Rainer steht da, guckt dumm und hat den Hund an der Leine …

Letztendlich haben wir einen Sicherungskasten an einem Container ausgemacht, der zuständig ist, und nach einigem probieren haben wir dann den gewünschten Strom und können es uns doch gemütlich machen.

Das Abendessen haben wir uns in Randers gekauft, es wandert schnell in den Backofen, es ist ein „American Style Food“, bestehend aus Hähnchenschenkeln, kleinen Schnitzelchen und Kartoffelecken, nach ca. 45 Min. ist es fertig und wir speisen gemütlich.

Anschließend gemütlicher Abend mit längerem Chat mit unserer dänischen Freundin Evi … damit endet hier auch der erste Teil des Berichtes. Weiter geht es mit dem folgenden Aktionsbutton zum Teil 2:

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